Berufswahl: Wie wir unseren Kinder dabei helfen können.

Was heißt fördern und unterstützen für uns als Eltern?

Kinder bei der Berufswahl richtig unterstützen. Eine Bildungs- und Berufsberaterin gibt Einblick und Tipps. 

von Helga Schwarz | | Ratgeber

Kinder fragen nicht, Mama/Papa, was soll ich einmal werden? Sie wollen von uns eher wissen, worin wir sie gut und talentiert finden. Vor allem aber wollen sie als die Jungen ins Erwachsenenleben eingebunden werden.

„Kinder sind Wanderer, die nach dem Weg fragen.”

Denn Zukunft entsteht für Kinder und Jugendliche durch das Leben und die alltäglichen Dinge, die als Aufgaben in der Familie verteilt werden, die in Freizeit und Urlaub erfahrbar werden und der Persönlichkeit entsprechen.

Verantwortung übergeben

Der erste Einkauf allein, Waren und Wechselgeld stolz nach Hause tragen, die erste selbstorganisierte Geburtstagsparty, die Bewerbung für den ersten Ferialjob, Noten verhandeln - ganz allein Aug in Aug mit dem/der Lehrer_in – für sich einstehen können. In Situationen wie diesen und anderen Momenten des Alltags können wir Eltern den Kindern früh Anerkennung schenken und ihre Fähigkeiten wertschätzend hervorheben. 

„Das Vertrauen, das wir als Eltern den Jugendlichen schenken, lässt ihr Selbstvertrauen wachsen.”

Achtsamkeit, Sensibilität und ganz viel Beziehung sind Begleitungs-Kompetenzen, die Erwachsene als Eltern brauchen, wenn Kinder nach dem Weg fragen….

Über diesen Weg verwandeln wir Eltern uns langsam zu Gesprächspartnern, Austauschpersonen und freundschaftliche "Supervisoren" im Blick auf das gemeinsame Ziel, den Jugendlichen in der Berufsfindung beizustehen und ihnen ein breites Erfahrungsfeld zu ermöglichen. Durch viele Erfahrungen und Austausch kann ihnen auch die berufliche Richtung, welche sie einschlagen möchten, etwas klarer werden.

"Und was soll aus mir werden?"

Pure Angst schwingt in der Stimme der Schüler_innen mit, wenn sie erzählen, dass die eine oder andere Schulkolleg_in schon ganz genau weiß, was sie machen will und die Zeit langsam drängt und all das im Schularbeiten – und Abschlussstress.

Da tut es allen gut, wenn in der Bildungsberatung aufgezeigt werden kann, wie denn diese Berufsfindung vor sich geht, dass es um eigene Interessen und besondere Fähigkeiten geht und, dass die Wahl jetzt wichtig ist, aber dass Ziele auch wieder verschoben werden können. Denn gerade diese Phase im Leben ist eine besonders turbulente, wo Eltern, Kinder und Lehrer_innen nicht selten die Nerven wegschmeißen.

Deeskalation ist angesagt

Es sich einmal ganz ohne die Stressauslöser Schule, Ausbildung und berufliche Zukunft gemeinsam fein machen, um dann, frei von hemmenden Hintergedanken, offen über die Wünsche und Fähigkeiten der jungen Erwachsenen zu sprechen. Dort wo Verstehen und Verständnis herrscht, können auch die Berufsfinder und – finderinnen entspannter in sich gehen und sich der Zukunft angstfreier, motivierter zuwenden.
 

„Wenn es Eltern gelingt, sich optimistisch auf das zu konzentrieren, was es an förderbaren Schätzen in den Jugendlichen zu heben gibt, kommen sie wieder mit ihnen in Kontakt und können hilfreich sein.”

Berufswünsche der Eltern

Klar fällt uns in diesem Prozess als Eltern wieder ein, wie die eigene Berufswahl stattgefunden hat, welche Träume offen geblieben sind  und welche Zufälle auch die Lebens- und Laufbahn beeinflusst haben. 

Es ist nie zu spät!

Dieser Satz macht uns allen miteinander Mut, auch Umwege, nicht ganz richtige Wege oder eben einmal berufliche Sackgassen mit dem Rückwärtsgang wieder verlassen zu können.
Neben Austausch innerhalb deines privaten Netzwerks wie Eltern, Freunden und Bekannten, ist ein Besuch für Eltern wie Kinder in der Berufs- und Bildungsberatung immer einen Besuch wert!

Schau vorbei und hol dir deine Antworten: www.bildungsberatung-online.at

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Schlagwörter: Elternratgeber, Arbeitssuche, Ausbildung
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von Helga Schwarz
Helga Schwarzmask

Über die Autorin

Helga Schwarz

Helga Schwarz ist Bildungsberaterin und Berufscoach in der Bildungsinfo tirol, selbständig als Lebensberaterin, Trainerin und Supervisorin. Ich bin einen optimistische Europäerin, mag Sprachen und setze auf kulturelle Kompetenzen, bin Kreativ-Schreiberin, Seminardesignerin, schätze innovative Denke und Lebenslanges Lernen. Privat-persönlich pflege ich meine Beziehungen und steh auf „Wohnen“.

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