Mehr als nur Bücher ...

Bildungsbuch proudly presents die BiBer Bibliothek

Die BiBer Bibliothek besteht beinahe gleich lange wie die BiBer Bildungsberatung und das sind immerhin 26 Jahre. Angefangen hatte alles ganz klein, als Anlaufstelle für Bildungsberater_innen.

Von Carmen Bayer |
04 Biber

Vor 26 Jahren war allerdings diese eine Sache, die uns Menschen das Leben wesentlich vereinfacht, noch gar nicht so üblich: das liebe Internet und die damit verbundenen Recherchemöglichkeiten.

Die BiBer Bildungsberater_innen wollten aber auch schon 1990 immer „up to date“ sein und so entwickelte sich daraus die kleine, feine BiBer Bibliothek. Nach und nach wurde der Lese- und Lernstoff immer mehr erweitert und heute, 26 Jahre später, präsentiert sich die Bibliothek mit einem umfassenden Angebot, welches die Sparten

  • Berufsorientierung und Bewerbung
  • Zweiter Bildungsweg
  • Deutsch als Zweit- und Fremdsprache
  • Sprachen und
  • Beratung und Training

umfasst. Aktuelles Info-Material zu Aus- und Weiterbildung sowie Berufen wird großzügig und fachgerecht zur Verfügung gestellt. Die Bibliothekarinnen widmen sich bei ihrer Buchauswahl längst nicht mehr nur den Herausforderungen und Wünschen der Berater_innen, sondern werden auch den Wünschen und Anforderungen aller Interessierten, Veränderungsbereiten und Fortbildungswilden gerecht.

Carmen Bayer/Netzwerk Bildungsberatung

Was gibt es da noch?

Wer jetzt denkt, dass die Bibliothek der Bildungsberatung nur Lernmaterialen zur Verfügung stellt, irrt sich und zwar gewaltig. Natürlich bekommt ihr in der Bibliothek auch das trockene Lernmaterial, es ist nun mal so,

dass es ganz ohne lernen nicht wirklich weiter geht – so im Allgemeinen und ganz besonders im Berufsleben.

Ihr findet dort, um nur einige wenige Beispiele zu nennen, hilfreiche Bücher für Bewerbungstests. Unter anderem auch eines für angehende Polizeischüler_innen, zukünftige Mitarbeiter_innen der Berufsfeuerwehr oder aber auch eine Vorbereitungsbuch für angehende Piloten und Pilotinnen. Es finden sich dort ebenfalls Ratgeber für all jene, die noch nicht genau wissen welchen (beruflichen) Weg sie einschlagen möchten. Darüber hinaus hat die Bibliothek viele Bücher, welche wir euch in den Leseempfehlungen vorstellen, in petto.

Wer sind die guten Geister der Bibliothek?

Wer macht die BiBer Bibliothek zu diesem einladenden Ort der Möglichkeiten? Es sind die beiden Bibliothekarinnen Christa Riemer-Bachmann und Beate Höfels-Stiegernigg, die mit viel Gespür und Liebe zum Detail aus der Vielfalt aller Bücher ein gleichwohl informatives wie unterhaltsames Angebot erstellen.

Beate ist neben ihrer Tätigkeit als Bibliothekarin auch Bildungs- und Berufsberaterin bei BiBer und vereint sozusagen beide Seiten der Medaille. Sie kennt die Anforderungen an die Berater_innen bestens und hält so das Angebot stets auf den neuesten Stand. Christa, die gemeinsam mit Beate die Bibliothek leitet, ist stets mit einem guten Rat, viel Verständnis und dem richtigen Buch für dich und mich vor Ort.

Carmen Bayer/Netzwerk Bildungsberatung

Neben den mit Bedacht ausgewählten Büchern ist es die persönliche Beratung und der Charme der neuen Bibliothek welche einen Besuch in der Strubergasse 18 wert sind.  

Zitat

Wir versuchen immer Bücher zu haben, die in anderen Bibliotheken nicht zu finden sind.

Aus dem Gespräch mit Beate wurde mir klar, wie besonders die BiBer Bibliothek doch ist.

Ich verstehe ihre Arbeit vielmehr als Mutmacherin, Ideengeberin und Buchdetektivin.

Carmen Bayer/Netzwerk Bildungsberatung

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Carmen Bayer
Carmen Bayer

Autorin

Carmen Bayer

Carmen Bayer, Sprecherin der Salzburger Armutskonferenz, wundert sich oft über gesellschaftliche Entwicklungen und schreibt darüber. Nebenher studiert sie Politikwissenschaften und verbringt ihre freie Zeit bevorzugt mit Büchern, Musik und sehr gerne auch mit gutem Essen. Sprachlos ist sie eher selten.

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Bildungsinfo aktuell

InfoboxWeiterbildungszeit und Weiterbildungsteilzeit

Inhalt anzeigen

Die Weiterbildungszeit löst mit 2026 die bisherige „Bildungskarenz“ ab.

Art der Förderung

Mit dem/r Arbeitgeber:in wird vereinbart, dass man für eine bestimmte Zeit für die berufliche Weiterbildung vom Dienst freigestellt wird. In dieser Zeit erhält man eine Leistung vom AMS.

Es gibt zwei Varianten:

  • Weiterbildungszeit: volle Freistellung
  • Weiterbildungsteilzeit: Die bisherige Arbeitszeit kann entweder um 25% oder um 50% reduziert werden.

Voraussetzungen

  • Anstellung seit mindestens einem Jahr beim Dienstgeber. Für Saisonbetriebe gelten Sonderregelungen.
  • Antragsteller:in unterliegt nicht mehr der Ausbildungspflicht
  • In den letzten 26 Wochen vor dem Beginn der Weiterbildungszeit wurde kein Kinderbetreuungsgeld oder Wochengeld bezogen
  • Schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber
  • Wenn bereits ein Master oder Diplomstudium abgeschlossen wurde: mindestens 4 Jahre vollversicherungspflichtige Arbeit in Österreich
  • Der Antrag kann entweder persönlich in Ihrer AMS Geschäftsstelle oder über MeinAMS erfolgen.  

Dauer und Inhalt der Aus- oder Weiterbildungen

  • „arbeitsmarktrelevante“ Ausbildungen
  • Weiterbildungen müssen überbetrieblich verwertbar sein
  • Die Weiterbildungszeit kann höchstens 12 Monate innerhalb von 4 Jahren dauern.
  • Bei der Weiterbildungsteilzeit sind es maximal 24 Monate innerhalb von 4 Jahren.


Mindestumfang und Nachweis

  • Weiterbildungszeit: mindestens 2 Monate Ausbildung und mindestens 20 Wochenstunden/ ECTS.
  • Bei Kinderbetreuungspflichten: 16 Wochenstunden/ECTS
  • Weiterbildungsteilzeit: die Ausbildung muss mindestens 4 Monate dauern, mit mindestens 10 Wochenstunden/ECTS
  • Bei Kinderbetreuungspflichten: 8 Wochenstunden/ECTS

Art- und Ausmaß der Förderung

  • Das Weiterbildungsgeld ist eine Leistung vom AMS (Arbeitsmarktservice).
  • Die Höhe der Beihilfe richtet sich nach einem einkommensabhängigen Stufenmodell und beträgt mindestens EUR 41,49 pro Tag (Wert 2026).
  • Bei einem Einkommen über einer bestimmten Grenze muss der Dienstgeber 15% der Weiterbildungsbeihilfe bezahlen.
  • Individuelle Beratung direkt beim AMS wird empfohlen und ist bei niedrigen Einkommen (bitte jeweils aktuelle Höhe erfragen) bei den AMS BIZ (BerufsInfoZentren) verpflichtend. 
  • Für die Weiterbildungsteilzeitbeihilfe ist keine verpflichtende Bildungsberatung erforderlich.

Zuverdienst

Der Zuverdienst zu AMS-Leistungen ist generell nur mehr in Ausnahmefällen möglich. Information dazu gibt es unter: https://www.ams.at/arbeitsuchende/arbeitslos-was-tun/arbeitslos-geringfuegig-beschaeftigt#salzburg.

Nutzt man das Fördermodell der Weiterbildungszeit, ist also in der Regel neben dem Weiterbildungsgeld vom AMS kein Zuverdienst möglich. Bei der Weiterbildungsteilzeit erhält man den Teil des Einkommens für die Wochenstunden, die man weiterhin beim/ bei der Arbeitgeber:in arbeitet und Weiterbildungsgeld vom AMS.

Zustimmung des Arbeitgebers

Die Zustimmung des Arbeitgebers muss schriftlich vereinbart werden, danach kann man den Antrag beim AMS stellen.

Wichtig:

  • Beratung verpflichtend bei niedrigen Einkommen
  • Die Weiterbildung muss nachgewiesen werden (Leistungsnachweis, Teilnahme-Bestätigung).

verfasst im Jänner 2026 von BiBer Bildungsberatung und aktualisiert im Juni 2026