Wenn uns die Wörter verlassen ...

Was bleibt übrig, wenn uns die Wörter verloren gehen?

Ein philosophisches Märchen über Lügen, Wahrheiten und alles dazwischen. 

Von Carmen Bayer |
Buchtipp Sedmak Andrei Kisliak

Buchtipp

Das Land, in dem die Wörter wohnen.

von Clemens Sedmak

Es gibt Bücher, die nimmt man in die Hand und ahnt: "Dieses Buch wird mich beschäftigen." Genau so ein Buch möchte ich euch heute vorstellen. 

"Das Land, in dem die Wörter wohnen" ist ein Märchen. Ein Märchen, das durch seine einfache aber mitreisende Sprache Kapitel für Kapitel große und kleine Leser_innen durch die genügsame aber fabelhafte Welt der Wörter begleitet. 

Die Geschichte erstaunt immer wieder mit elegant umschriebenen aber umso treffsicheren Bezügen zur Gegenwart: Schönklingende Wörter die der Lüge verpflichtet sind, Begriffe wie Frömmigkeit oder Anmut, die sich um ihre Zukunft sorgen müssen und belangloses Geschwätz, dass sich im Land der Wörter als gewaltiger Sumpf manifestiert. 

All diese Entwicklungen der Sprache und damit auch des Miteinanders der Menschen stellen die Geschwister Günter, Pia und Brigitte vor große Herausforderungen. Ihrem Land sind nämlich die Wörter verloren gegangen, und es liegt an ihnen, in die Fremde zu reisen und sie wieder zurückzubringen.

Mit ihrem kindlichen Blick verstehen sie schnell die Welt der Wörter und ermöglichen es auch uns Leser_innen darin einzutauchen. Gemeinsam harren wir am Turm des Wortlosen aus, waten durch den Sumpf des Geschwätzes und treten dem Herrn der Lügen gegenüber. 

Persönlicher Eindruck

Vorweg muss ich gestehen, befangen zu sein. Denn Bücher im Kleinformat mit integriertem Lesezeichen und liebevoll gestalteten Kapitelübergängen führen bei mir zu einem ausgeprägten WILLHABEN-Effekt.

Neben den Guzis, die ein Buch bieten kann, ist "Das Land, in dem die Wörter wohnen" ein kurzer Ausflug in eine andere Welt, ein Blick durch vergessene Kinderaugen. Kinderaugen, die den Bezug zur Realität und ihren gesellschaftlichen Herausforderungen zu sehen verstehen.

Wer ein Faible für den kleinen Prinzen hat, wird auch dieses Buch nicht mehr vom Nachttisch nehmen. 

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Carmen Bayer
Carmen Bayer

Autorin

Carmen Bayer

Carmen Bayer, Sprecherin der Salzburger Armutskonferenz, wundert sich oft über gesellschaftliche Entwicklungen und schreibt darüber. Nebenher studiert sie Politikwissenschaften und verbringt ihre freie Zeit bevorzugt mit Büchern, Musik und sehr gerne auch mit gutem Essen. Sprachlos ist sie eher selten.

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InfoboxAusbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft

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In Österreich gibt es eine Vielzahl von Ausbildungswegen im Bereich der Landwirtschaft, die unterschiedliche Schwerpunkte und Qualifikationen bieten.

Ein Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten:

Landwirtschaftliche Fachschulen

Diese Schulen bieten eine berufsbildende mittlere Ausbildung mit verschiedenen Fachrichtungen und Schwerpunkten, wie beispielsweise Biologische Landwirtschaft, Pflanzenanbau, Tierhaltung, Forstwirtschaft und Ackerbau & Smart Farming.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "Landwirtschaftliche Fachschulen" wählen)

Höhere Lehranstalten für Landwirtschaft

Hier erhält man eine berufsbildende höhere Ausbildung mit Maturaabschluss. Der Abschluss berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe gemäß Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz. Zudem bietet dieser die Möglichkeit, später den Titel „Ingenieur:in“ zu erwerben.

Beispiele für Fachrichtungen sind Landwirtschaft und Ernährung, Agrarmanagement, Ressourcenmanagement sowie erneuerbare Energien.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "höhere Lehranstalten für Landwirtschaft" wählen)


Lehre Landwirtschaft

Eine praktische Ausbildung, die zur Facharbeiter:innenprüfung führt und Berechtigungen wie die Ausübung des erlernten Berufs und die Zulassung zur Meisterausbildung bietet. Beispiele für landwirtschaftliche Lehrberufe sind z.B. Gartenbau, Fischereiwirtschaft, Bienenwirtschaft, Fischereiwirtschaft, Molkerei- und Käsereiwirtschaft und viele mehr.  https://www.lehrlingsstelle.at/alle-berufe/

Meisterausbildungen

Die Meisterausbildung ist eine Möglichkeit zur Höherqualifizierung für Berufserfahrene in der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsausbildung und kann in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Landwirtschaft, Gartenbau oder Feldgemüsebau abgelegt werden. https://www.lehrlingsstelle.at/salzburg/landwirtschaft-sbg/landwirtschaft-ablauf-meister-sbg/

Aufbaulehrgänge

Diese Lehrgänge sind für Absolvent:innen von Fachschulen gedacht und führen zur Matura. Sie bieten eine vertiefte Ausbildung in spezifischen Bereichen der Landwirtschaft.
https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (In der Suche "Aufbaulehrgang" wählen)

Studium

Die Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Land- und Forstwirtschaft reichen von Themen wie Pflanzenbau, Tierhaltung und Forstwirtschaft bis hin zu Umweltmanagement, nachhaltiger Landnutzung und Agrartechnologie und können beispielsweise an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) absolviert werden.

https://www.studienplattform.at/suchergebnis?kategorie=Landwirtschaft

Zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) bietet eine Vielzahl zusätzlicher Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Landwirtschaft an. Das Kursangebot reicht von Gesundheit und Ernährung über Umwelt- und Naturschutz bis hin zu Persönlichkeitsentwicklung und kreativen Themen.

https://sbg.lfi.at/programm%C3%BCbersicht+2500++2012487
 

erstellt im März 2026 von Laura Eder von BiBer Bildungsberatung