In den Gesichtern lesen

Eine Geschichte in Porträts und Szenen über Schule und Lernen.

Dieser Buchtipp gibt Einblick in das Kinderleben zwischen Deutschstunde und Englisch von Montag bis Freitag, irgendwo in einer Schule.

Von Christina Repolust |
Buchtipp Schule iStock Eskemar

Buchtipp

Die Schule

von Britta Teckentrup

"Die Schule" ist natürlich kein Bilderbuch. Aber es erzählt seine Geschichte in Porträts, in Szenen und das mit sehr wenig Text. Aber der, der sitzt.

Da ist Tom, den keiner mag, aber vor dem alle Angst haben. Jetzt hat er die Parole ausgegeben, dass niemand mit dem Neuen, dem Max spielen darf.

Die Autorin kommt schnell zur Sache: Wiewohl die Lehrer_innen von Schul- und Klassengemeinschaft reden, läuft es gar nicht gut in dieser Schule und das schon gar nicht in den Pausen. Die Schule ist eine ganz durchschnittliche Schule, die, so meint die Erzählstimme, besonders all jene ausgrenze, die anders seien. Und dann ändert sich plötzlich der Blick auf die, die immer "anders" sind. "Linda schreibt vielleicht nicht die besten Noten, aber dafür hat sie die schönste Stimme, die ich gehört habe! Manchmal ist es wichtiger, eine große Leidenschaft und ein Talent für etwas zu haben."

Umblättern, nächste Seite, ein veränderter Gesichtsausdruck: " Wenn sie anfängt zu singen, bleiben alle stehen und hören ihr zu."

Persönlicher Eindruck

Pause um Pause erfahren wir als Betrachter_innen der Bildgeschichte von den Wünschen der Schüler_innen, ihren Geheimnissen und beginnenden Freundschaften. Übel und wohl auch realistisch kommt Toms Vater weg, er will Max zum eigentlichen Täter machen. Die Rhetorik ist bekannt, der Direktor gibt klein bei. Aber die anderen sind stärker, einer hat nicht weggesehen, einer hat es einer erzählt und die hat es wieder einem anderen geflüstert …

Keine heile Welt, keine Bullerbü-Schule ist beim Lesen entstanden. Aber eine höhere Sensibilität für Mobbing, für Kinderleben zwischen Deutschstunde und Englisch von Montag bis Freitag irgendwo in einer Schule.

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

Teilen auf:

von Christina Repolust
Christina Repolust

Autorin

Christina Repolust

Liest gern und viel, fotografiert ebenfalls gern und derzeit zu wenig. Hätte sie nicht mit 17 die richtigen Menschen getroffen und wäre sie nicht widerständig, hätte sie nicht nach der Handels­schule noch drei Jahre die Handels­akademie besucht und schon gar nicht gewagt, Germantistik und Publizistik in Salzburg zu studieren. "Ich weiß, woher ich komme und das ich einen weiten Weg hinter mir habe. Deshalb setze ich auf Bildung, Bestärkung junger Menschen, Reich und Schön interessiert mich so ganz und gar nicht!"

Hier findet Ihr weitere Artikel zum Thema:
Buchtipp
Elternratgeber
InfoboxBildungsline

Du willst noch mehr Infos?

Die Bildungsline gibt Antworten

Neue Bildungswege im Netzwerk Bildungsberatung

Kostenfreie Informationen & Beratung

erwachsenenbildung-salzburg.at
nach oben

Bildungsinfo aktuell

InfoboxAusbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft

Inhalt anzeigen

In Österreich gibt es eine Vielzahl von Ausbildungswegen im Bereich der Landwirtschaft, die unterschiedliche Schwerpunkte und Qualifikationen bieten.

Ein Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten:

Landwirtschaftliche Fachschulen

Diese Schulen bieten eine berufsbildende mittlere Ausbildung mit verschiedenen Fachrichtungen und Schwerpunkten, wie beispielsweise Biologische Landwirtschaft, Pflanzenanbau, Tierhaltung, Forstwirtschaft und Ackerbau & Smart Farming.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "Landwirtschaftliche Fachschulen" wählen)

Höhere Lehranstalten für Landwirtschaft

Hier erhält man eine berufsbildende höhere Ausbildung mit Maturaabschluss. Der Abschluss berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe gemäß Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz. Zudem bietet dieser die Möglichkeit, später den Titel „Ingenieur:in“ zu erwerben.

Beispiele für Fachrichtungen sind Landwirtschaft und Ernährung, Agrarmanagement, Ressourcenmanagement sowie erneuerbare Energien.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "höhere Lehranstalten für Landwirtschaft" wählen)


Lehre Landwirtschaft

Eine praktische Ausbildung, die zur Facharbeiter:innenprüfung führt und Berechtigungen wie die Ausübung des erlernten Berufs und die Zulassung zur Meisterausbildung bietet. Beispiele für landwirtschaftliche Lehrberufe sind z.B. Gartenbau, Fischereiwirtschaft, Bienenwirtschaft, Fischereiwirtschaft, Molkerei- und Käsereiwirtschaft und viele mehr.  https://www.lehrlingsstelle.at/alle-berufe/

Meisterausbildungen

Die Meisterausbildung ist eine Möglichkeit zur Höherqualifizierung für Berufserfahrene in der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsausbildung und kann in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Landwirtschaft, Gartenbau oder Feldgemüsebau abgelegt werden. https://www.lehrlingsstelle.at/salzburg/landwirtschaft-sbg/landwirtschaft-ablauf-meister-sbg/

Aufbaulehrgänge

Diese Lehrgänge sind für Absolvent:innen von Fachschulen gedacht und führen zur Matura. Sie bieten eine vertiefte Ausbildung in spezifischen Bereichen der Landwirtschaft.
https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (In der Suche "Aufbaulehrgang" wählen)

Studium

Die Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Land- und Forstwirtschaft reichen von Themen wie Pflanzenbau, Tierhaltung und Forstwirtschaft bis hin zu Umweltmanagement, nachhaltiger Landnutzung und Agrartechnologie und können beispielsweise an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) absolviert werden.

https://www.studienplattform.at/suchergebnis?kategorie=Landwirtschaft

Zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) bietet eine Vielzahl zusätzlicher Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Landwirtschaft an. Das Kursangebot reicht von Gesundheit und Ernährung über Umwelt- und Naturschutz bis hin zu Persönlichkeitsentwicklung und kreativen Themen.

https://sbg.lfi.at/programm%C3%BCbersicht+2500++2012487
 

erstellt im März 2026 von Laura Eder von BiBer Bildungsberatung