Quereinstieg in die Pflege: Ein Job mit Sinn

Katja Winkler hat den Bachelor in Publizistik und Kommunikationswissenschaften abgeschlossen. Während des Studiums arbeitete sie in einer Ordination und beschloss danach, in das Berufsfeld Pflege zu wechseln. Derzeit studiert sie an der FH Wiener Neustadt Gesundheits- und Krankenpflege. Was zu dieser Entscheidung geführt hat, und wie der Alltag in einem Krankenhaus aussieht, erzählt sie uns im Interview.

Von Daniela Bayer-Schrott |
Porträt von Katja Winkler

Welchen Beruf haben Sie ursprünglich erlernt?

Mit 18 Jahren machte ich die Matura und hatte danach keine Ahnung, was ich werden wollte. Ich wusste nur, dass ich gerne rede und gut schreiben kann – das Fach Deutsch ist mir immer leichtgefallen. Naheliegend war daher das Studium Publizistik und Kommunikationswissenschaft.

Während des Studiums habe ich beim Radiosender Kronehit ein 2monatiges Praktikum gemacht. Und daneben habe ich laufend als Ordinationsassistentin bei einem Orthopäden gearbeitet.

Eigentlich waren dafür meine Eltern die treibende Kraft. Sie haben mir geraten, nicht „nur“ zu studieren, sondern auch zu arbeiten, damit ich „arbeiten lerne“. Den Ordinationsjob habe ich durch Zufall gefunden und der hat mir richtig Spaß gemacht.

Warum und wann haben Sie sich entschieden, in den Gesundheitsbereich zu wechseln?

Nach dem Studium – den Bachelor hatte ich mit 21 Jahren erlangt – stand ich vor der Entscheidung: Soll ich dort weitermachen, wo ich studiert habe oder im Gesundheitsbereich bleiben, den ich durch meinen Nebenjob kennen gelernt habe?

Ich habe immer lieber in der Ordination gearbeitet und konnte mit dem Lifestyle bei Kronehit, der sicherlich für andere sehr attraktiv war, nichts anfangen. Für mich war die Arbeit mit Menschen, denen ich helfen konnte, sinnerfüllter.

In einem Tagebuch notierte ich mir, was mir wichtig war und was nicht, schrieb Pro/Contra Listen. Ich stellte fest, dass mir in meinem Studium etwas fehlte. So wurde mir klar, dass ich im Gesundheitsbereich bleiben wollte und machte berufsbegleitend, also immer freitags und samstags, die Ausbildung zur Ordinationsassistenz in Baden (die Akademie gibt es nicht mehr, Anm. der Redaktion).

Nach der Abschlussprüfung habe ich noch 12 Jahre in der Ordination gearbeitet, ich war schon stellvertretende Ordinationsleitung. Doch dann stellte ich mir wieder die Frage nach dem Sinn und kam zu dem Schluss: Ich wollte Menschen in sensiblen Momenten einfühlsam zur Seite zu stehen und mir dafür noch mehr Geschick und mehr Wissen aneignen. Ich hatte vor dieser Entscheidung schon öfter mit dem Gedanken gespielt, Gesundheits- und Krankenpflege zu studieren. Schließlich habe ich im August 2024 in der Ordination aufgehört und das Studium begonnen.

Welche persönlichen Ziele wollten Sie mit der zusätzlichen Ausbildung erreichen?

Stillstand ist das Schlimmste, was passieren kann. Ich wollte mich weiterentwickeln, auch wenn ich schon über 30 war. Und die Gesundheits- und Krankenpflege ist mir als sinnvollster Job erschienen.

Natürlich war es eine Umstellung, jeder Mensch liebt Routineabläufe. Mir gefiel aber die Herausforderung und ich dachte: Wenn ich es gar nicht probiere, dann werde ich nie wissen, ob ich es geschafft hätte! Auch mein Freund hat mich damals unterstützt und mich motiviert, es einfach zu probieren.

Wo haben Sie dann zu studieren begonnen?

Im September 2024 habe ich begonnen, Gesundheits- und Krankenpflege am Campus Rudolfinerhaus im 19. Bezirk in Wien zu studieren. Es gibt dort eine Kooperation mit der FH Wiener Neustadt.

Mittlerweile habe ich schon die Hälfte geschafft und es geht mir wirklich super! Es ist so ein abwechslungsreicher Beruf.  Gefühlt lerne ich ständig etwas dazu. Es fordert mich, aber es überfordert mich nicht. Es macht mir so viel Spaß, ob in der Langzeitpflege, Orthopädie, oder auf einer urologischen/gynäkologischen Station. Ich habe viele Praktika gemacht und für mich hat sich herauskristallisiert, was ich nach dem Studium machen möchte: Kinderkrankenschwester. Ich habe schon in der mobilen Kinderkrankenpflege Erfahrungen gesammelt. Auch zu schwerkranken Kindern bin ich gekommen, habe mich um Wohnversorgung und Stillberatung gekümmert – da ist alles dabei von 0 - 18 Jahre.

Wie sind Ihre bisherigen Erfahrungen mit Praktika in der Pflege?

Meine Erfahrungen sind sehr gut. Man steht nicht nur daneben und schaut zu, sondern darf je nach Ausbildungsstand auch mitarbeiten. Derzeit hat jeder von uns drei Patient:innen, um die kümmern wir uns. Ich bin sehr selbstständig, dabei habe ich immer Begleitung, die ich fragen kann.

Von Anfang an habe ich mich wie ein richtiges Teammitglied gefühlt. Man hat mich gefragt, was ich noch nicht kann, was ich mag und sie haben mich wirklich gefördert. Nach jedem Dienst haben wir darüber gesprochen, wie es mir gegangen ist. Es macht mir Spaß. Außerdem lernt man einige Menschen kennen und wird auch dankbar, wie gut es einem geht.

Eingeteilt sind die Praktika so: Es gibt fix in jedem Semester eines, das geht über 4-5 Wochen (160-200 Stunden). Im 4. Semester habe ich jetzt schon 3 verschiedene Praktika. Erfahrungen habe ich in der Langzeitpflege und im Akutpraktikum sammeln dürfen, Rehabilitation sowie mobile Pflege folgen noch.

Im Studium gibt es auch geblockte Praxistage – diese heißen „3. Lernort“. Man befindet sich in einem Raum, der wie ein Patientenzimmer aufgebaut ist und simuliert Situationen. Das wird von der ganzen Klasse angeschaut. Sehr cool finde ich auch, dass wir danach eine Reflexion mit einer Psychologin machen und darüber sprechen können, was uns belastet. Reden ist Gold wert. Manchmal gibt es eben Fälle, die einem sehr nahegehen.

Wie sieht so ein typischer Arbeitstag in einem Krankenhaus aus?

Um 7 Uhr ist Dienstbeginn. Das heißt, man kommt um 6.30 Uhr, zieht die Dienstkleidung an, holt sich Kaffee, geht auf die Station. In der Dienstübergabe wird mit den Kolleg:innen aus dem Nachtdienst über die Patient:innen gesprochen: Welche Diagnosen sie haben, welche Medikamente sie nehmen, gibt es eine Operation heute? Ist etwas vorgefallen? Welchen Bedarf an Unterstützung gibt es, ist der Zustand besser oder schlechter geworden? Welche Neuaufnahmen gibt es?

Nachdem jeder von uns drei Patient:innen zugeteilt bekommt, stellen alle die „eigenen“ Patient:innen vor und erkundigen sich, wie es ihnen geht. Ich selbst mache mir dabei immer Notizen mit den wichtigen Hinweisen und To Dos für mich selbst. Dann kommt die Morgenrunde, wir bereiten Infusionen vor und führen sie durch, nehmen den Laptop zu den Patient:innen mit und messen Vitalzeichen. Wir besprechen den Tag mit ihnen durch, damit sie gut informiert sind und bieten auch Hilfe beim Duschen an. Wenn jemand einen Termin hat, kommt dieser Patient, diese Patientin zuerst dran. Man muss also gut strukturiert sein.  

Danach hängen wir die Infusionen ab und die Ärzt:innen kommen vorbei. Wichtig ist, dass man alles dokumentiert, was während des Tages vorgefallen ist.

Zu Mittag haben wir eine halbe Stunde Mittagspause.

Manche Patient:innen haben am Nachmittag einen Termin und nach Operationen schauen wir, was sie so brauchen. Um sieben Uhr abends kommt der Nachtdienst. Dann geben wir die Hinweise weiter, zum Beispiel wenn noch ein Medikament zu Mitternacht gegeben werden muss.

Ein Dienst dauert 12,5 Stunden inklusive Mittagspause – das hört sich lang an, aber die Zeit vergeht so schnell!

Man kann sehr viel selbstständig machen. Dafür muss man aber auch sehr wachsam sein. Zum Beispiel, wenn ein Patient Bluthochdruck hat und vielleicht seine Medikamente vergisst. Wir müssen drauf achten, dass er sie nimmt, und messen seinen Blutdruck. Es ist ein sehr verantwortungsvoller Job.

Was sind die Vorteile, wenn man in der Pflege arbeitet?

  • Es ist ein Mangelberuf. Das ist einer der Gründe, warum ich mich dafür entschieden habe: Nach der Ausbildung ist es kein Problem, einen Job zu finden. Überall werden Gesundheits- und Krankenpfleger:innen gesucht.
  • Es ist dadurch auch möglich, nach einiger Zeit auf eine andere Station oder in ein anderes Krankenhaus zu wechseln. Diese Flexibilität finde ich super, es gibt immer Veränderungschancen!
  • Der Zusammenhalt, das Teamgefühl, das Miteinander ist toll. Wenn jemand etwas nicht allein schafft, helfen wir uns gegenseitig. Gibt es einen Notfall, besprechen wir gemeinsam, was priorisiert werden muss und man hilft dort, wo es dringender ist.
  • Ich mag es auch, dass wir Probleme kreativ lösen können.
  • Sehr viel Bewegung! 20.000 Schritte kommen da schon zusammen. Ich bin ein Fan davon, mich zu bewegen, sonst werde ich müde. So bin ich gefordert und die Zeit vergeht sehr schnell.
  • Auch das Gehalt ist nicht schlecht. Das kann man sogar selbst steuern: Wenn man mehr Nachtdienste übernimmt, gibt es Zuschläge.

Was sind Ihre persönlichen Highlights?

  • Die Dankbarkeit der Menschen. Damit wird auch das eigene Selbstbewusstsein gestärkt. Patient:innen, denen es nicht gut geht, kann ich schon mit ganz kleinen Dingen helfen. Und ich bekomme so viele wertschätzende Worte. Ich denke mir dann: Wow, heute hab‘ ich was Tolles gemacht!
  • Das ist einfach der Sinn in meinem Leben: Menschen zu helfen. Im Praktikum bekomme ich das jedes Mal bestätigt, es ist schön und sehr erfüllend.
  • Menschen zu helfen, zieht sich bei mir auch privat durch. Wenn ich ältere Menschen treffe, die sich irgendwo schwertun, ist es für mich normal, zu fragen, ob ich helfen kann. In zehn Fällen sind acht Menschen froh, dass sie Hilfe bekommen!

Was sind die Nachteile im Berufsfeld Pflege?

Zu den Nachteilen zählt wie zu den Vorteilen, dass es ein Mangelberuf ist: Denn dadurch kann es sehr stressig werden, wenn wir einmal unterbesetzt sind. Das geht auf Dauer auf die Substanz – es ist körperlich und psychisch belastend. Deswegen sollte man informieren und den Beruf anpreisen, damit sich mehr Menschen dafür interessieren!

  • Ich habe auch lange überlegt, ob ich Krankenschwester werden will, denn ich dachte mir, man befasst sich nur mit der grundlegenden Hygiene der Patient:innen. Doch das ist ein Vorurteil, es gehört zwar auch dazu, aber es ist so viel mehr!
  • Man muss flexibel sein, sich anpassen – man hat mit allen Menschen zu tun, vom Kind bis zum Hochbetagten. Da ergeben sich Herausforderungen, die man lösen muss.
Zitat

Das ist einfach der Sinn in meinem Leben: Menschen zu helfen. Es ist schön und sehr erfüllend."

Welche Ziele haben Sie sich jetzt vorgenommen?

Mein Ziel war es immer, Menschen zu helfen, und das wird sich nicht verändern. Im Studium habe ich bisher sehr gute Noten – und das soll auch so bleiben.

Mein persönliches Ziel in meinem privaten Umfeld ist, dass ich viel über meine Arbeit spreche, damit alle wissen, was Pflege für ein toller Beruf ist.  

Beruflich möchte ich, wie erwähnt, Kinderkrankenschwester werden. Darauf werde ich mich komplett fokussieren. Meine erste Erfahrung in der Kinderkrankenpflege hat im März bei MOKI begonnen. In meinem persönlichen Umfeld und im Alltag tu ich mir einfach leicht mit Kindern. Mir ist wichtig, dass Kinder altersgerecht verstehen, was los ist.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg und danken Ihnen für das Gespräch!  

Erfahrungsbericht im Podcast der Bildungsberatung Kärnten

Im Podcast "Karriere zum Reinhören" spricht Angelina von der Bildungsberatung Kärnten mit Josefine über ihre Erfahrungen in der Gesundheits- und Krankenpflege:  https://www.youtube.com/watch?v=y5MhoDtnRs8 

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

Teilen auf:

von Daniela Bayer-Schrott
Daniela Bayer

Autorin

Daniela Bayer-Schrott

Redakteurin und PR-Fachfrau. Mag Vielfalt, Lernen und lacht gerne. Beruflich und privat sind ihr Weiterentwicklung und Offenheit für Neues wichtig. In ihrer Freizeit ist sie viel in Stadt und Land Salzburg unterwegs und liebt die bunte Mischung von Natur und Kultur.

InfoboxPflegefachassistenz

Inhalt anzeigen

Dauer: 2 Jahre Vollzeit, teilweise auch berufsbegleitend 3 Jahre
>> Als geprüfte Pflegeassistenz hast du die Möglichkeit, in einem Jahr deinen Abschluss in der Pflegefachassistenz zu erlangen. Diese Weiterbildung / Ausbildung wird vom BFI und von den Salzburger Landeskliniken sowie dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum angeboten.

Zielgruppe: Pflegeassistent:nnen mit abgeschlossener Ausbildung oder Berufsumsteiger:innen.

Ausbildungsorte Salzburg:

Ausbildungsorte Niederösterreich:

Einrichtungen Kärnten:

  • Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (SGuK), Klagenfurt und Villach, Dauer 2 Jahre
  • Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung (HLPS) – Caritas, Klagenfurt, Dauer 5 Jahre  mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss als PA (Auswahl ob Abschluss als PFA oder DSB-BA im 4. Jahr)
  • Höhere Schule für Sozialbetreuung und Pflege (HLPS) – Diakonie, Villach, Dauer 5 Jahre mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss PA

Ausbildungsanbieter in Tirol:

In Innsbruck und Hall findet die Ausbildung über das Ausbildungszentrum West der tirol kliniken (AZW) statt. Auch jedes Bezirkskrankenhaus verfügt über eine Pflegeschule.

Auf dieser Seite der Tiroler Landesregierung sind alle Ausbildungsanbieter verlinkt: Standorte Pflegeausbildung Tirol

Bei Interesse an einer Pflegelehre in Innsbruck und Umgebung wendet man sich am besten an die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) ISD Pflegelehre oder an die tirol kliniken Lehre tirol kliniken bzw. Aktuelle Lehrstellen tirol kliniken.

Außerdem bieten einige Pflegeeinrichtungen in verschiedenen Tiroler Gemeinden Lehrstellen an. Auf dieser Seite findet man einen Überblick über die Pflegeinrichtungen in Tirol: Pflegeheime Tirol


Anbieter in Vorarlberg:

  • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
  • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 1, 6900 Bregenz, 05522/303-5696, kontakt-bregenz@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
  • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Rankweil, Ringstraße 70, 6830 Rankweil, 05522/303-5694, kontakt-rankweil@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at


Anbieter im Burgenland:

Voraussetzungen:

    • Mindestalter 17 Jahre (Ausnahme: bei Schulen mit integrierter Pflegefachassistenzausbildung wie Multiaugustinum und HLW Zell)
    • erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe
    • gesundheitliche und psychosoziale Eignung
    • ausreichend gute Deutschkenntnisse (min. B2)
    • teilweise Besuch der Infoveranstaltung
    • Aufnahmeverfahren

    Aufschulung

    • Abgeschlossene Pflegeassistenzausbildung (ehemals Pflegehilfe) bzw. Sozialbetreuungsschule
    • Gesundheitliche Eignung
    • Vertrauenswürdigkeit und hohe soziale Kompetenz
    • Motivation, Interesse und Lernbereitschaft
    • EDV-Kenntnisse

    Abschluss: Pflegefachassistenz-Diplom

    Weiterbildungsmöglichkeiten: mit einem Vorbereitungslehrgang (BFI) zum verkürzten 2-semestrigen Lehrgang zum/zur akademischen Experten/Expertin und anschließend zum Bachelor of Science in Nursing an der FH Salzburg.

    Hilfreiche Links:

    NEU: Pflegelehre in Salzburg

    Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an.

    Dauer

    • Pflegefachassistenz, 4 Jahre

    Voraussetzungen

    • Abschluss der allgemeinen Schulpflicht von 9 Jahren
    • Mindestalter von 15 Jahren
    • Interesse an sozialen Berufen und der Arbeit mit Menschen
    • gesundheitliche und persönliche Eignung (zum Beispiel psychische Belastbarkeit, Empathie)
    • Nachweis der Unbescholtenheit mit einem Strafregisterauszug

    Ausbildungseinrichtungen

    Zuletzt aktualisiert  im April 2026 von BiBer Bildungsberatung;

    ergänzt im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

    InfoboxMedizinische Assistenzberufe

    Inhalt anzeigen

    Ausbildungsmöglichkeiten

    • Ordinationsassistenz
    • Laborassistenz
    • Gipsassistenz
    • Desinfektionsassistenz
    • Röntgenassistenz
    • Obduktionsassistenz
    • Operationsassistenz
    • Operationstechnische Assistenz
    • Medizinische Fachassistenz

    Dauer

    • 1 bis 2 Jahre je nach Assistenzberuf, Modulsystem (Basismodul, Aufbaumodule)
    • einige Module berufsbegleitend (2 Tage/Woche) bzw. Vollzeit
    • Praktika bzw. Dienstverhältnis

    Voraussetzung

    • positive 9. Schulstufe oder Pflichtschulabschluss
    • Deutsch B2
    • positives Aufnahmeverfahren
    • gesundheitliche Eignung
    • Vertrauenswürdigkeit
    • teilweise bereits Anstellung bei entsprechendem Arbeitgeber nötig
    • Mindestalter: 18 Jahre

    Abschluss

    • Es können auch mehrere medizinische Assistenzberufe abgeschlossen werden
    • Diplom "Medizinische Fachassistenz" (wenn mindestens 3 med. Assistenzberufe plus Modul Fachbereichsarbeit absolviert worden sind)

    Anbieter Salzburg:

    Anbieter Niederösterreich:

    Ausbildungsanbieter in Tirol

    Ausbildungsanbieter in Vorarlberg:

    Ordinationsassistenz, Röntgenassistenz, Gipsassistenz: Hermes Austria, Medical Training, Rheinstraße 44, 6900 Bregenz, 0650/3401470, hermesschule@edumedag.com, www.hermesaustria.at

    Medizinische Assistenzberufe (MAB), Sonderausbildung Desinfektionsassistenz (DA), Sonderausbildung Gipsassistenz (GA), Sonderausbildung Operationsassistenz (OPA):
    Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at, 

    www.pflegeschule-vorarlberg.at

    Anbieter im Burgenland:

    erstellt im April 2026 von BiBer Bildungsberatung, ergänzt mit Infos aus den Bundesländern

    InfoboxPflegestipendium

    Inhalt anzeigen

    Das Pflegestipendium von mind. € 1.650/Monat ist die Existenzsicherung während der Ausbildung in Pflegeberufen.

    Zielgruppe:

    • arbeitslose Personen bzw. wegen der der geplanten Ausbildung karenzierte Personen, Selbstständige, die ihr Gewerbe ruhend gemeldet haben
    • mind. 20 Jahre
    • Maturant:innen/Uni-/FH-Abbrecher:innen: Abstand von 2 Jahren nach Matura oder Anspruch auf Arbeitslosengeld
    • Schulabbrecher:innen mind. 2 Jahre Abstand nach Schulabbruch oder Anspruch auf Arbeitslosengeld

    Voraussetzung:

    • max. 4 Jahre
      • mindestens 25 Wochenstunden 
      • förderbare Ausbildungen:
        • Pflegeassistenz
        • Pflegefachassistenz
        • Sozialbetreuungsberufe (alle Schwerpunkte: Altenarbeit, Familienarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung, ach-/Diplomniveau)
        • Nur Vollzeit wird gefördert
        • Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflege (an Österreichischen Fachhochschulen) derzeit befristet bis 31.08.2026.

    Förderhöhe:

    • mind. € 1.650/Monat
    • ist das Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe höher, wird der Leistungsanspruch weiter gewährt.
    • Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung

    Nähere Infos und Kontakt: 

    AMS: https://www.ams.at/arbeitsuchende/aus-und-weiterbildung/so-foerdern-wir-ihre-aus--und-weiterbildung-/pflegestipendium 

    aktualisiert von BiBer Bildungsberatung am 15.4.2026

    InfoboxPflegeassistenz

    Inhalt anzeigen

    Ausbildungsdauer: 2 Jahre Vollzeit, teilweise auch berufsbegleitend 3 Jahre
    >> Als geprüfte Pflegeassistenz hast du die Möglichkeit, in einem Jahr deinen Abschluss in der Pflegefachassistenz zu erlangen. Diese Weiterbildung / Ausbildung wird vom BFI und von den Salzburger Landeskliniken sowie dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum angeboten.

    Zielgruppe: Pflegeassistent:innen mit abgeschlossener Ausbildung und Anspruch auf das Fachkräftestipendium beziehungsweise Bildungskarenz oder Berufsumsteiger:innen.

      Voraussetzungen:

        • Vollendetes 17. Lebensjahr bei Praktikumsbeginn
        • Mindestens zehn Schulstufen mit positivem Abschluss (alternativ: erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe und Lehrabschluss)
        • Ärztliches Gesundheitszeugnis und Polizeiliches Führungszeugnis
        • Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens auf EQR Niveau B2) 
        • Österreichische EU-Staatsbürgerschaft oder Flüchtlingsstatus oder Geflüchtetenstatus oder Niederlassungsbewilligung 
        • Persönliches Aufnahmegespräch (individuelle Terminvergabe)

        Aufschulung

        • Abgeschlossene Pflegeassistenzausbildung (ehemals Pflegehilfe) bzw. Sozialbetreuungsschule
        • Gesundheitliche Eignung
        • Vertrauenswürdigkeit und hohe soziale Kompetenz
        • Motivation, Interesse und Lernbereitschaft
        • EDV-Kenntnisse

        Abschluss: Pflegefachassistenz-Diplom

        Weiterbildungsmöglichkeiten: mit einem Vorbereitungslehrgang (BFI) zum verkürzten 2-semestrigen Lehrgang zum/zur akademischen Experten/Expertin und anschließend zum Bachelor of Science in Nursing an der FH Salzburg.

        Hilfreiche Links:

        Ausbildungsorte Salzburg:

        Ausbildungsorte Niederösterreich:

        Pflegeschulen der Landeskliniken in NÖ - https://pflegeschulen-noe.at/

        im Rahmen der Sozialbetreuungsschulen in NÖ

        Ausbildungsorte Burgenland:

        Bedingungen:

        Mind. 9 absolvierte Schuljahre oder Pflichtschulabschluss, mind. 17 Jahre, ausreichende Deutschkenntnisse B1/ B2, Aufnahmetest

        Infos aus Tirol:

        Ausbildungsorte Vorarlberg:

        • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
        • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 1, 6900 Bregenz, 05522/303-5696, kontakt-bregenz@pflegeschule-vorarlberg.at, www.pflegeschule-vorarlberg.at
        • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Rankweil, Ringstraße 70, 6830 Rankweil, 05522/303-5694, kontakt-rankweil@pflegeschule-vorarlberg.at, www.pflegeschule-vorarlberg.at
        • Berufsbegleitende Ausbildung Pflegeassistenz:
        • bfi der AK Vorarlberg, Widnau 2-4, 6800 Feldkirch, 05522/70200-1978, nicole.amann@bfi-vorarlberg.at, Kursort: Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch

        NEU: Pflegelehre in Salzburg

        Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an.

        Dauer

        • Pflegeassistenz, 3 Jahre

        Voraussetzungen

        • Abschluss der allgemeinen Schulpflicht von 9 Jahren
        • Mindestalter von 15 Jahren
        • Interesse an sozialen Berufen und der Arbeit mit Menschen
        • gesundheitliche und persönliche Eignung (zum Beispiel psychische Belastbarkeit, Empathie)
        • Nachweis der Unbescholtenheit mit einem Strafregisterauszug

        Ausbildungseinrichtungen

        • Pflegeassistenz: Hilfswerk Salzburg, Rotes Kreuz

        Praktische Einblicke während der Lehrausbildung in folgenden Einrichtungen: Krankenhäuser, Pflegeheime, Hauskrankenpflege und Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

        Zuletzt aktualisiert im Jänner 2026 von BiBer Bildungsberatung; Ergänzungen im Mai 2025 und im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

        InfoboxBachelorstudium: Gesundheits- und Krankenpflege

        Inhalt anzeigen

        Angeboten wird dies beispielsweise an der FH Salzburg 

        Dauer: Mindestens 6 Semester

        Form: Vollzeit

        Voraussetzungen:

        • Studienzulassung mit allgemeiner Hochschulreife
          • Matura oder Abitur, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
          • an der PMU jedoch nur für Personen, die sich bereits in einem bestehenden Ausbildungsverhältnis nach dem Pflegeberufsgesetz befinden

        Standorte Niederösterreich:

        Standort Salzburg:

        • FH Salzburg: Uniklinikum LKH, Campus Urstein, Campus Schwarzach
        • Paracelsus Medizinische Privatuniversität: Kooperationen mit mehreren Lehrkrankenhäusern und Ausbildungseinrichtungen in Salzburg, Bayern, Oberösterreich
        • Die PMU bietet darüber hinaus auch ein Online Bachelorstudium Pflegewissenschaft an.

        Vorarlberg:

        • Fachhochschule Vorarlberg, Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn, 05572/792-5900, gkp@fhv.at, www.fhv.at

        Burgenland:

        Hochschule Burgenland, Eisenstadt und Pinkafeld: 3 Jahre, Vollzeit, Deutsch und Englisch mind. B2, keine Studiengebühren, Tel: 05 7705-3500; https://hochschule-burgenland.at/bachelor-gesundheits-und-krankenpflege/

        Abschluss:

        • Bachelor of Science in Health Studies (BSc) – FH-Studium
        • Bachelor of Science in Nursing (BScN) - Ausbildung an der PMU
        • An der PMU können zudem universitäre Lehrgänge besucht werden, wie Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Early Life Care… (https://www.pmu.ac.at/studium-weiterbildung/pmu-academy/weiterbildungsangebot).
        • An der FH gibt es außerdem akademische Lehrgänge im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpflege und der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege (https://www.fh-salzburg.ac.at/studium/weiterbildungsangebot)
        • Diese Weiterbildungen richten sich an Personen, die bereits eine Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege erlangt haben.

        Hilfreiche Links:

        Zuletzt aktualisiert im August 2025 von BiBer Bildungsberatung; ergänzt im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

        InfoboxPflegeausbildungsprämie in Kärnten

        Inhalt anzeigen

        Sollte der Anspruch auf Pflegestipendium nicht bestehen, gibt es in Kärnten noch eine andere Fördermöglichkeit: Die Pflegeausbildungsprämie.

        Das Land Kärnten gewährt zur Abdeckung des Arbeitskräftebedarfs im Gesundheits- und Sozialbereich eine Ausbildungsprämie von € 630/Monat.

        Zielgruppe:

        • Gehobener Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege (DGKP/BSc),
        • Pflegefachassistenz (PFA),
        • Pflegeassistenz (PA),
        • Fach- bzw. Diplomsozialbetreuer:in mit Schwerpunkt Altenarbeit;
        • Fach- bzw. Diplomsozialbetreuer:in mit Schwerpunkt Behindertenarbeit,
        • Fach- bzw. Diplomsozialbetreuer:in mit Schwerpunkt Behindertenbegleitung,
        • Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz im Rahmen des berufsbildenden Schulwesens im Rahmen der zu absolvierenden Pflichtpraktika im Pflegebereich;
        • Heimhelfer:in im Rahmen der zu absolvierenden Pflichtpraktika im Pflegebereich.

        Voraussetzung:

        • KEINE Leistung der materiellen Existenzsicherung nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz oder Arbeitsmarktservicegesetz (z.B. Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Beihilfe zur Deckung des Lebensunterhaltes (DLU), Stiftungsarbeitslosengeld, Fachkräftestipendium, Weiterbildungs- und Bildungsteilzeitgeld, Umschulungsgeld);
        • KEINE Ausbildung zur Pflegefachassistenz im Rahmen eines aufrechten Dienstverhältnisses zur KABEG
        • Verpflichtungserklärung: Bezieher:innen der Pflegeausbildungsprämie verpflichteten sich, innerhalb von fünf Jahren nach Ausbildungsende in einem der jeweiligen Ausbildung entsprechenden Beruf für einen Verpflichtungszeitraum mind. 20 Wochenstunden zu arbeiten.

        Förderhöhe:

        • € 630/ Monat
        • DGKP: 3 Jahre,
        • PFA: 2 Jahre,
        • PA: 1 Jahr,
        • F-SOB-AA/BA/BB: 2 Jahre,
        • D-SOB-AA/BA/BB: 1 weiteres Jahr,
        • Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz im Rahmen des berufsbildenden Schulwesens: für die Dauer der zu absolvierenden Pflichtpraktika im Pflegebereich,
        • Heimhelfer:in: 2 Monate.

        Nähere Infos und Kontakt:

        Amt der Kärntner Landesregierung (Abt. 5)

        https://www.ktn.gv.at/Themen-AZ/Details?thema=131&detail=1251

        Alle Förderungen in Österreich finden Sie in der Förderdatenbank auf erwachsenenbildung.at: https://erwachsenenbildung.at/bildungsinfo/kursfoerderung/

        InfoboxBildungsberatung in Österreich

        Inhalt anzeigen

        Kärnten
        Auf der Website der Bildungsberatung Kärnten gibt es alle Informationen zum Kärntner Beratungsangebot: bildungsberatung-kaernten.at

        Steiermark
        Für die Steirer und Steirerinnen gibt es hier alle Beratungstermine nach Bezirken sortiert auf einen Blick: bildungsberatung-stmk.at

        Burgenland
        Die Bildungsinformation Burgenland hilft bei allen Fragen zur Aus- und Weiterbildung.

        Niederösterreich
        Deine Bildungsberatung – auch auf Russisch, Ukrainisch, Slowakisch, Polnisch, Englisch, Arabisch, Persisch, Türkisch … - findest du auf der Website: www.bildungsberatung-noe.at

        Wien
        Die Bildungsberatung in Wien bietet kostenfreie Information und Beratung zu Bildung und Beruf, auch auf Türkisch, BKS, Englisch, Arabisch, Dari/Farsi... Beratung gibt‘s per Telefon und online via Mail, Chat und Video. Das Beratungstelefon ist unter der Gratis-Tel.: 0800 20 79 59 von Mo-Do zwischen 9-12 Uhr erreichbar. Auf der Website bildungsberatung-wien.at kannst du ganz einfach Beratungstermine buchen.

        Oberösterreich
        Telefonisch für Fragen rund um deine Aus- und Weiterbildungen, Förderungen, … erreichbar unter der Beratungshotline 050/6906 3 von Montag bis Donnerstag 7:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 13:30 Uhr. Wenn du einen Termin für eine Video-Bildungsberatung vereinbaren willst, melde dich unter bildungsinfo@akooe.at. Neben der Online-Bildungsberatung findest du das bunte Beratungsangebot in OÖ auch auf https://www.bildungsberatung-ooe.at.

        Salzburg
        In Salzburg genügt ein Anruf bei der BILDUNGSLINE unter 0800 208 400! Du bekommst telefonische Informationen, wie beispielsweise über den Salzburger Bildungsscheck und Termine für persönliche Beratungen. Das Team der BILDUNGSLINE ist MO – FR von 08.00 – 12.00 oder unter frage@bildungsberatung-salzburg.at kostenfrei für dich zur Stelle. Mehr Infos findest du hier: www.bildungsberatung-salzburg.at. Oder du buchst deinen Termin für eine kostenlose Bildungsberatung ganz einfach unter https://termine.bildungsberatung-salzburg.at 

        Tirol
        Ein Klick auf die Website www.bildungsberatung-tirol.at und du kannst dir deine Beratungsmöglichkeiten auf deine Frage und deinen Bezirk genau zugeschnitten anzeigen lassen. Weitere Informationen rund um Bildung und Beruf bekommst du von der Bildungsinfo Tirol!

        Vorarlberg
        Alles, was dein Bildungsherz begehrt, findest du auf den ersten Blick unter www.bildungsberatung-vorarlberg.at Einfach und übersichtlich kommst du so zu deiner Bildungsberatung. 

        Für alle Bundesländer gibt es aber auch noch die online Bildungberatung: 
        https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=bildungsberatung+online.at

        aktualisiert: Dezember 2025

        Hier findet Ihr weitere Artikel zum Thema:
        Pflege
        Berufswechsel
        Praktikum
        InfoboxBildungsline

        Du willst noch mehr Infos?

        Die Bildungsline gibt Antworten

        Neue Bildungswege im Netzwerk Bildungsberatung

        Kostenfreie Informationen & Beratung

        erwachsenenbildung-salzburg.at
        nach oben

        Bildungsinfo aktuell

        InfoboxMedizinische Assistenzberufe

        Inhalt anzeigen

        Ausbildungsmöglichkeiten

        • Ordinationsassistenz
        • Laborassistenz
        • Gipsassistenz
        • Desinfektionsassistenz
        • Röntgenassistenz
        • Obduktionsassistenz
        • Operationsassistenz
        • Operationstechnische Assistenz
        • Medizinische Fachassistenz

        Dauer

        • 1 bis 2 Jahre je nach Assistenzberuf, Modulsystem (Basismodul, Aufbaumodule)
        • einige Module berufsbegleitend (2 Tage/Woche) bzw. Vollzeit
        • Praktika bzw. Dienstverhältnis

        Voraussetzung

        • positive 9. Schulstufe oder Pflichtschulabschluss
        • Deutsch B2
        • positives Aufnahmeverfahren
        • gesundheitliche Eignung
        • Vertrauenswürdigkeit
        • teilweise bereits Anstellung bei entsprechendem Arbeitgeber nötig
        • Mindestalter: 18 Jahre

        Abschluss

        • Es können auch mehrere medizinische Assistenzberufe abgeschlossen werden
        • Diplom "Medizinische Fachassistenz" (wenn mindestens 3 med. Assistenzberufe plus Modul Fachbereichsarbeit absolviert worden sind)

        Anbieter Salzburg:

        Anbieter Niederösterreich:

        Ausbildungsanbieter in Tirol

        Ausbildungsanbieter in Vorarlberg:

        Ordinationsassistenz, Röntgenassistenz, Gipsassistenz: Hermes Austria, Medical Training, Rheinstraße 44, 6900 Bregenz, 0650/3401470, hermesschule@edumedag.com, www.hermesaustria.at

        Medizinische Assistenzberufe (MAB), Sonderausbildung Desinfektionsassistenz (DA), Sonderausbildung Gipsassistenz (GA), Sonderausbildung Operationsassistenz (OPA):
        Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at, 

        www.pflegeschule-vorarlberg.at

        Anbieter im Burgenland:

        erstellt im April 2026 von BiBer Bildungsberatung, ergänzt mit Infos aus den Bundesländern