Was ich vor dem Einstieg in die Berufswelt Pflege wissen sollte

Pflegeberufe im Fokus

In den vergangenen Jahren hat sich viel getan – bei der Bezahlung und bei der individuellen Förderung der Menschen, die in der Pflege tätig sind. Auch bei der Einteilung der Arbeitszeit wird heute auf Wünsche und verschiedene Lebenssituationen Rücksicht genommen, erzählt die Pflegedirektorin im Krankenhaus Barmherzige Brüder in Salzburg, Margareta Bruckner. Wir geben einen Überblick, welche Berufe es in der Pflege gibt, was bei der Entscheidung berücksichtigt werden sollte und wo es weiterführende Beratung über Förderungen gibt.

Von Daniela Bayer-Schrott |
1 Infogeschichte Pflege

Die folgenden Informationen stammen aus dem Vortrag „Pflege – ein Beruf für mich?“, der von Frau & Arbeit organisiert wurde. Die Pflegedirektorin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Salzburg, Dr.in Margareta Bruckner, MBA MSc DGKP und Mag.a (FH) Daniela Kanzian von der Salzburger Arbeitsstiftung für Pflege-, Gesundheits- und Sozialberufe (PGS) sprachen über Ausbildungen, Förderungen und Berufe in der Welt der Gesundheit und Pflege. Der nächste Info-Abend über Pflegeberufe findet im Herbst 2024 bei Frau & Arbeit statt.

Die Herausforderungen im Gesundheitswesen

Die steigende Lebenserwartung und damit die Zunahme älterer und hochbetagter Menschen in unserer Gesellschaft führt zu einer höheren Anzahl an pflegebedürftigen Menschen. Die Nachfrage nach qualifizierten Pflege- und Betreuungskräften wird daher weiterwachsen. Auf der anderen Seite kommen immer weniger junge Menschen auf den Arbeitsmarkt.

Schon heute stehen zu wenig Pflegekräfte zur Verfügung. In der Pflegepersonal-Bedarfsprognose, herausgegeben vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK), wird ein jährlicher Bedarf von 7.000 bis 8.000 Absolvent:innen errechnet.

Was sind die Vorteile eines Pflegeberufes?

Margareta Bruckner hat 1984 ihr Diplom gemacht. Sie erzählt: „Damals gab es fast keine Berufsumsteiger:innen – was sich heute drastisch verändert hat. Menschen, die sich erst im Erwachsenenalter für einen Beruf in der Pflege entscheiden, stellen heute die Mehrheit in der Ausbildung.“

Auf die Frage, was diese Menschen bewegt, in Pflegeberufe ein- bzw. umzusteigen, spricht Pflegedirektorin Bruckner von folgenden Vorteilen:

  • Es sind sinnstiftende Berufe – eine der Hauptmotivationen, in die Pflege zu gehen.
  • Pflegeberufe sind krisensicher. Man kann praktisch nicht arbeitslos werden.
  • Es gibt heute zahlreiche Förderungen für die Ausbildungen im Bereich Gesundheit.
  • Die Bezahlung der Jobs ist besser, vor allem ist sie für die Berufseinsteiger:innen attraktiver als früher.
  • Die Durchlässigkeit: Wenn man will, kann man sich immer weiterentwickeln oder höher qualifizieren.
  • Die Vielfalt der Aufgaben „von der Wiege bis zur Bahre:“ Geburt, Intensivstation, Traumatologie, Dialyse, Wundmanagement, mobile Pflege. In vielen Bereichen kann man sich zusätzlich spezialisieren.

Bruckner berichtet auch von ihrem persönlichen Highlight: „Ich habe immer einen großen Vorteil der Nachtdienste gesehen: die Freizeit am Tag. Ich bin im Sommer oft zum See gefahren und habe hier die entspannte Atmosphäre während der Woche genossen.“

Zitat Margareta Bruckner: Ein großer Vorteil der Nachtdienste ist die Freizeit am Tag."

Welche Berufe gibt es in der Gesundheits- und Krankenpflege?

Der Einstieg in einen Pflegeberuf kann als Unterstützungskraft im Gesundheitswesen beginnen, zum Beispiel als Pflegeassistenz (PA). Darüber hinaus gibt es weitere Ausbildungsmöglichkeiten:

  • Pflegefachassistenz (PFA)
  • Diplomierte Gesundheits- oder Krankenpflege (DGKP)
  • Bachelor of Sience (BSc) in Gesundheits- und Krankenpflege oder Bachelor of Nursing (BScN). Dieses Studium kann auch mit einer Studienberechtigungsprüfung (ohne Reifeprüfung) absolviert werden.
  • Master- und ein Doktoratsabschluss kann zusätzlich erworben werden.
  • Eine alternative Möglichkeit stellt auch die BHS bis zur Matura dar (Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuungsberufe)
  • Auch die Ausbildung zur Heimhilfe wird derzeit vom Land finanziert und ermöglicht den Einsatz im Seniorenbereich und in der mobilen Pflege.

Kommunikation: Wie gut muss ich Deutsch sprechen?

Das Sprachniveau spielt eine besonders wichtige Rolle bei der Tätigkeit in der Pflege. Für die Ausbildung Pflegefachassistenz muss zumindest das Niveau B2 erreicht werden. Denn die Kommunikation ist in Pflegeberufen ein wesentliches Element: „Man arbeitet sehr nah an den Patient:innen – es ist ein Beruf, der auf Beziehungen basiert,“ erläutert Dr.in Bruckner. Die Patient:innen sprechen manchmal nicht deutlich, zum Beispiel, weil sie sehr alt oder krank sind. In der praktischen Ausbildung müssen überdies Informationen, Erläuterungen und Anweisungen verstanden werden.

Welchen Pflegeberuf und welche:n Arbeitgeber:in soll ich wählen?

Bei der Wahl des konkreten Pflegeberufs und des Arbeitgebenden im Bereich Gesundheit sollten folgende Aspekte berücksichtigt werden:

  • Welche Vorausbildung ist bereits vorhanden (Matura? Sprachkenntnisse?)
  • Welche privaten Ressourcen stehen zur Verfügung? (Kinderbetreuung usw.)
  • Wie viel Zeit kann oder will ich in die Ausbildung investieren?
  • Wie sind meine finanziellen Möglichkeiten?

Auf der Suche nach dem richtigen Arbeitsplatz ist es ratsam, vorab einen Einblick zu gewinnen:  Schnuppertage, ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Praktikum bieten gute Möglichkeiten, um Erfahrungen zu sammeln.

Zitat Daniela Kanzian: Für die Fragen zu den Förderungen eignet sich ein persönliches Beratungsgespräch."

Welche Förderungen für die Pflege-Ausbildungen sind möglich?

Haben sie sich einmal für eine Ausbildung entschieden, stellen sich insbesondere Umsteiger:innen die Frage, wie die Ausbildung selbst, aber auch die Zeit der Ausbildung finanziert werden soll. Förderungen sind über das Land, AMS, über Arbeitsstiftungen oder auch über die Betriebe möglich, die beispielsweise eine Höherqualifizierung fördern möchten.

Beratung und Unterstützung von Interessierten bietet unter anderem das AMS oder die Salzburger Arbeitsstiftung für Pflege-, Gesundheits- und Sozialberufe (PGS). Dort gibt es Informationen über Förderungen, Ausbildung, Finanzierung und auch die Nostrifizierung von Ausbildungen, die im Ausland gemacht wurden. Daniela Kanzian von der PGS erklärt: „Ein persönliches Beratungsgespräch eignet sich am besten. Denn die Fragestellungen zu den Förderungen sind sehr individuell. Wir sind die Schnittstelle zwischen AMS, Schule und Stammhaus, wo der praktische Teil der Ausbildung gemacht wird.“

Hilfreiche Links:

  • Der Ausbildungskompass vom AMS gibt einen guten Überblick zum österreichischen Bildungssystem und informiert über Ausbildungen und über Ausbildungseinrichtungen.
    AMS Ausbildungskompass - Startseite
     
  • Das Land Salzburg ermöglicht ebenfalls einen Überblick, welche Berufe es in der Gesundheits- und Krankenpflege gibt und welche Arbeitgeber z.B. in Salzburg zu finden sind: 
    Das ist stark - Land Salzburg
CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Daniela Bayer-Schrott
Daniela Bayer

Autorin

Daniela Bayer-Schrott

Redakteurin und PR-Fachfrau. Mag Vielfalt, Lernen und lacht gerne. Beruflich und privat sind ihr Weiterentwicklung und Offenheit für Neues wichtig. In ihrer Freizeit ist sie viel in Stadt und Land Salzburg unterwegs und liebt die bunte Mischung von Natur und Kultur.

InfoboxFrau & Arbeit

Inhalt anzeigen

Frau & Arbeit bietet:

  •  kostenlose Beratung
  • Coaching
  • Workshops

für Frauen zu Fragen rund um das Berufsleben. Das Angebot von Frau & Arbeit richtet sich an Frauen jeden Alters, die Unterstützung bei der beruflichen Integration und/oder Entwicklung ihrer beruflichen Fähigkeiten und Ziele suchen.

Einfach telefonisch oder online Kontakt aufnehmen unter: 0662/ 880723-10 oder info@frau-und-arbeit.at.

Alle weiteren Infos findet ihr auf: 

www.frau-und-arbeit.at

Zuletzt aktualisiert am: 14.12.2020

InfoboxPflegeassistenz

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Ausbildungsdauer: 2 Jahre Vollzeit, teilweise auch berufsbegleitend 3 Jahre
>> Als geprüfte Pflegeassistenz hast du die Möglichkeit, in einem Jahr deinen Abschluss in der Pflegefachassistenz zu erlangen. Diese Weiterbildung / Ausbildung wird vom BFI und von den Salzburger Landeskliniken sowie dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum angeboten.

Zielgruppe: Pflegeassistent:innen mit abgeschlossener Ausbildung und Anspruch auf das Fachkräftestipendium beziehungsweise Bildungskarenz oder Berufsumsteiger:innen.

    Voraussetzungen:

      • Vollendetes 17. Lebensjahr bei Praktikumsbeginn
      • Mindestens zehn Schulstufen mit positivem Abschluss (alternativ: erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe und Lehrabschluss)
      • Ärztliches Gesundheitszeugnis und Polizeiliches Führungszeugnis
      • Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens auf EQR Niveau B2) 
      • Österreichische EU-Staatsbürgerschaft oder Flüchtlingsstatus oder Geflüchtetenstatus oder Niederlassungsbewilligung 
      • Persönliches Aufnahmegespräch (individuelle Terminvergabe)

      Aufschulung

      • Abgeschlossene Pflegeassistenzausbildung (ehemals Pflegehilfe) bzw. Sozialbetreuungsschule
      • Gesundheitliche Eignung
      • Vertrauenswürdigkeit und hohe soziale Kompetenz
      • Motivation, Interesse und Lernbereitschaft
      • EDV-Kenntnisse

      Abschluss: Pflegefachassistenz-Diplom

      Weiterbildungsmöglichkeiten: mit einem Vorbereitungslehrgang (BFI) zum verkürzten 2-semestrigen Lehrgang zum/zur akademischen Experten/Expertin und anschließend zum Bachelor of Science in Nursing an der FH Salzburg.

      Hilfreiche Links:

      Ausbildungsorte Salzburg:

      Ausbildungsorte Niederösterreich:

      Pflegeschulen der Landeskliniken in NÖ - https://pflegeschulen-noe.at/

      im Rahmen der Sozialbetreuungsschulen in NÖ

      Ausbildungsorte Burgenland:

      Bedingungen:

      Mind. 9 absolvierte Schuljahre oder Pflichtschulabschluss, mind. 17 Jahre, ausreichende Deutschkenntnisse B1/ B2, Aufnahmetest

      Infos aus Tirol:

      Ausbildungsorte Vorarlberg:

      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 1, 6900 Bregenz, 05522/303-5696, kontakt-bregenz@pflegeschule-vorarlberg.at, www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Rankweil, Ringstraße 70, 6830 Rankweil, 05522/303-5694, kontakt-rankweil@pflegeschule-vorarlberg.at, www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Berufsbegleitende Ausbildung Pflegeassistenz:
      • bfi der AK Vorarlberg, Widnau 2-4, 6800 Feldkirch, 05522/70200-1978, nicole.amann@bfi-vorarlberg.at, Kursort: Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch

      NEU: Pflegelehre in Salzburg

      Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an.

      Dauer

      • Pflegeassistenz, 3 Jahre

      Voraussetzungen

      • Abschluss der allgemeinen Schulpflicht von 9 Jahren
      • Mindestalter von 15 Jahren
      • Interesse an sozialen Berufen und der Arbeit mit Menschen
      • gesundheitliche und persönliche Eignung (zum Beispiel psychische Belastbarkeit, Empathie)
      • Nachweis der Unbescholtenheit mit einem Strafregisterauszug

      Ausbildungseinrichtungen

      • Pflegeassistenz: Hilfswerk Salzburg, Rotes Kreuz

      Praktische Einblicke während der Lehrausbildung in folgenden Einrichtungen: Krankenhäuser, Pflegeheime, Hauskrankenpflege und Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

      Zuletzt aktualisiert im Jänner 2026 von BiBer Bildungsberatung; Ergänzungen im Mai 2025 und im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

      InfoboxPflegefachassistenz

      Inhalt anzeigen

      Dauer: 2 Jahre Vollzeit, teilweise auch berufsbegleitend 3 Jahre
      >> Als geprüfte Pflegeassistenz hast du die Möglichkeit, in einem Jahr deinen Abschluss in der Pflegefachassistenz zu erlangen. Diese Weiterbildung / Ausbildung wird vom BFI und von den Salzburger Landeskliniken sowie dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum angeboten.

      Zielgruppe: Pflegeassistent:nnen mit abgeschlossener Ausbildung oder Berufsumsteiger:innen.

      Ausbildungsorte Salzburg:

      Ausbildungsorte Niederösterreich:

      Einrichtungen Kärnten:

      • Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (SGuK), Klagenfurt und Villach, Dauer 2 Jahre
      • Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung (HLPS) – Caritas, Klagenfurt, Dauer 5 Jahre  mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss als PA (Auswahl ob Abschluss als PFA oder DSB-BA im 4. Jahr)
      • Höhere Schule für Sozialbetreuung und Pflege (HLPS) – Diakonie, Villach, Dauer 5 Jahre mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss PA

      Ausbildungsanbieter in Tirol:

      In Innsbruck und Hall findet die Ausbildung über das Ausbildungszentrum West der tirol kliniken (AZW) statt. Auch jedes Bezirkskrankenhaus verfügt über eine Pflegeschule.

      Auf dieser Seite der Tiroler Landesregierung sind alle Ausbildungsanbieter verlinkt: Standorte Pflegeausbildung Tirol

      Bei Interesse an einer Pflegelehre in Innsbruck und Umgebung wendet man sich am besten an die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) ISD Pflegelehre oder an die tirol kliniken Lehre tirol kliniken bzw. Aktuelle Lehrstellen tirol kliniken.

      Außerdem bieten einige Pflegeeinrichtungen in verschiedenen Tiroler Gemeinden Lehrstellen an. Auf dieser Seite findet man einen Überblick über die Pflegeinrichtungen in Tirol: Pflegeheime Tirol


      Anbieter in Vorarlberg:

      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 1, 6900 Bregenz, 05522/303-5696, kontakt-bregenz@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Rankweil, Ringstraße 70, 6830 Rankweil, 05522/303-5694, kontakt-rankweil@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at


      Anbieter im Burgenland:

      Voraussetzungen:

        • Mindestalter 17 Jahre (Ausnahme: bei Schulen mit integrierter Pflegefachassistenzausbildung wie Multiaugustinum und HLW Zell)
        • erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe
        • gesundheitliche und psychosoziale Eignung
        • ausreichend gute Deutschkenntnisse (min. B2)
        • teilweise Besuch der Infoveranstaltung
        • Aufnahmeverfahren

        Aufschulung

        • Abgeschlossene Pflegeassistenzausbildung (ehemals Pflegehilfe) bzw. Sozialbetreuungsschule
        • Gesundheitliche Eignung
        • Vertrauenswürdigkeit und hohe soziale Kompetenz
        • Motivation, Interesse und Lernbereitschaft
        • EDV-Kenntnisse

        Abschluss: Pflegefachassistenz-Diplom

        Weiterbildungsmöglichkeiten: mit einem Vorbereitungslehrgang (BFI) zum verkürzten 2-semestrigen Lehrgang zum/zur akademischen Experten/Expertin und anschließend zum Bachelor of Science in Nursing an der FH Salzburg.

        Hilfreiche Links:

        NEU: Pflegelehre in Salzburg

        Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an.

        Dauer

        • Pflegefachassistenz, 4 Jahre

        Voraussetzungen

        • Abschluss der allgemeinen Schulpflicht von 9 Jahren
        • Mindestalter von 15 Jahren
        • Interesse an sozialen Berufen und der Arbeit mit Menschen
        • gesundheitliche und persönliche Eignung (zum Beispiel psychische Belastbarkeit, Empathie)
        • Nachweis der Unbescholtenheit mit einem Strafregisterauszug

        Ausbildungseinrichtungen

        Zuletzt aktualisiert  im April 2026 von BiBer Bildungsberatung;

        ergänzt im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

        InfoboxBachelorstudium: Gesundheits- und Krankenpflege

        Inhalt anzeigen

        Angeboten wird dies beispielsweise an der FH Salzburg 

        Dauer: Mindestens 6 Semester

        Form: Vollzeit

        Voraussetzungen:

        • Studienzulassung mit allgemeiner Hochschulreife
          • Matura oder Abitur, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
          • an der PMU jedoch nur für Personen, die sich bereits in einem bestehenden Ausbildungsverhältnis nach dem Pflegeberufsgesetz befinden

        Standorte Niederösterreich:

        Standort Salzburg:

        • FH Salzburg: Uniklinikum LKH, Campus Urstein, Campus Schwarzach
        • Paracelsus Medizinische Privatuniversität: Kooperationen mit mehreren Lehrkrankenhäusern und Ausbildungseinrichtungen in Salzburg, Bayern, Oberösterreich
        • Die PMU bietet darüber hinaus auch ein Online Bachelorstudium Pflegewissenschaft an.

        Vorarlberg:

        • Fachhochschule Vorarlberg, Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn, 05572/792-5900, gkp@fhv.at, www.fhv.at

        Burgenland:

        Hochschule Burgenland, Eisenstadt und Pinkafeld: 3 Jahre, Vollzeit, Deutsch und Englisch mind. B2, keine Studiengebühren, Tel: 05 7705-3500; https://hochschule-burgenland.at/bachelor-gesundheits-und-krankenpflege/

        Abschluss:

        • Bachelor of Science in Health Studies (BSc) – FH-Studium
        • Bachelor of Science in Nursing (BScN) - Ausbildung an der PMU
        • An der PMU können zudem universitäre Lehrgänge besucht werden, wie Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Early Life Care… (https://www.pmu.ac.at/studium-weiterbildung/pmu-academy/weiterbildungsangebot).
        • An der FH gibt es außerdem akademische Lehrgänge im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpflege und der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege (https://www.fh-salzburg.ac.at/studium/weiterbildungsangebot)
        • Diese Weiterbildungen richten sich an Personen, die bereits eine Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege erlangt haben.

        Hilfreiche Links:

        Zuletzt aktualisiert im August 2025 von BiBer Bildungsberatung; ergänzt im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

        InfoboxVon der Pflegefachassistenz zum Bachelor of Science– ohne Matura

        Inhalt anzeigen

        In Kooperation mit der Arbeiterkammer Salzburg und der Fachhochschule Salzburg, bietet das BFI Salzburg Pflegefachassistent:innen die Möglichkeit eines Vorbereitungslehrganges, der den Weg zum Bachelor of Science verringern kann.

        Du kannst dich nach dem zweisemestrigen Vorbereitungslehrgang mit zusätzlicher Matura oder Ergänzungsprüfungen für den Einstieg in das dritte Semester an der Fachhochschule bewerben.

        Dauer: 

        • Zwei Semester Vorbereitungslehrgang in Salzburg

          o    Do. Nachmittag und Fr. ganztags

        Voraussetzungen:

        • Abgeschlossene Pflegefachassistenz-Ausbildung; Deutsch-Niveau B2

        • Wenn keine Matura vorhanden ist, muss diese neben dem Vorbereitungskurs nachgeholt werden: entweder Berufsreifeprüfung oder Ergänzungsprüfungen in Deutsch und Englisch (entspricht der Studienberechtigungsprüfung

        Abschluss:

        • Erfolgreiche Absolvierung des Vorbereitungslehrganges
        • Zusätzlich Nachweis Matura oder Ergänzungsprüfungen
        • Berechtigung zur Absolvierung des Aufnahmetests an der Fachhochschule Salzburg mit der Möglichkeit ins 3. Semester des Studienganges „Gesundheits- und Krankenpflege“ einzusteigen.

        Kosten:

        • Der Vorbereitungslehrgang ist kostenlos (wird vom Land Salzburg und der Arbeiterkammer Salzburg gefördert)

        • Der Weg zur Hochschulreife (Matura etc.) muss selbst finanziert werden – gegebenenfalls mit Bildungsscheck förderbar

        Beginn der Ausbildung:

        •    Beginn des Vorbereitungslehrganges: November

        Hilfreiche Links:

        Zuletzt aktualisiert am: 3.7.2024 von BiBer Bildungsberatung

        Hier findet Ihr weitere Artikel zum Thema:
        Ausbildung
        Berufswahl
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        Du willst noch mehr Infos?

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        Neue Bildungswege im Netzwerk Bildungsberatung

        Kostenfreie Informationen & Beratung

        erwachsenenbildung-salzburg.at
        nach oben

        Bildungsinfo aktuell

        InfoboxMusik als Berufsweg – Berufsfelder und Ausbildungswege in Österreich

        Inhalt anzeigen

        Musik kann viele berufliche Wege eröffnen – auf der Bühne, im Unterricht, im Studio oder im Kulturmanagement. Die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich reichen von Musikuniversitäten über pädagogische Studien bis hin zu technischen oder organisatorischen Ausbildungen.

        Musikberufe verlangen neben Talent oft viel Eigeninitiative, Übung und Flexibilität. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Möglichkeiten, kreative Interessen mit pädagogischen, technischen oder organisatorischen Tätigkeiten zu verbinden.

        Künstlerische Musikberufe:

        Musiker:in / Sänger:in

        Musiker:innen arbeiten als Solokünstler:innen, in Bands, Orchestern oder Ensembles. Je nach Stilrichtung sind sie im Bereich Klassik, Jazz, Pop, Rock etc. tätig. Der Weg führt häufig über ein Musikstudium, Konservatorium oder intensive musikalische Praxis.

        Musicaldarsteller:in

        Musicaldarsteller:innen verbinden Gesang, Tanz und Schauspiel. Die Ausbildung erfolgt meist über spezialisierte Musical- oder Musiktheaterstudiengänge.

        Songwriter:in / Komponist:in

        Songwriter:innen schreiben Musik und Texte für eigene oder andere Projekte. Es gibt keine geregelte Ausbildung, häufig helfen Studien in Komposition, Musikproduktion oder Sprachkunst.

        Dirigent:in

        Dirigent:innen leiten Orchester oder Chöre. Voraussetzung sind meist sehr gute musikalische Kenntnisse sowie ein spezialisiertes Dirigierstudium.
         

        Pädagogische, soziale und wissenschaftliche Berufe:

        Musiklehrer:in

        Musiklehrer:innen unterrichten an Schulen und gestalten musikalische Projekte. Die Ausbildung erfolgt über ein Lehramtsstudium mit zwei Unterrichtsfächern.

        Instrumental- und Gesangspädagog:in (IGP)

        IGP-Absolvent:innen unterrichten an Musikschulen oder privat. Das Studium verbindet künstlerische und pädagogische Inhalte.

        Musiktherapeut:in

        Musiktherapeut:innen arbeiten im Gesundheits- und Sozialbereich mit Musik als therapeutischem Mittel. Dafür ist ein spezialisiertes Studium in Musiktherapie notwendig.

        Musikwissenschaftler:in

        Musikwissenschaftler:innen beschäftigen sich mit Musikgeschichte, Theorie und Analyse. Sie arbeiten häufig in Forschung, Kultur oder Medien und haben beispielsweise ein Studium in Musik- oder Musik- und Tanzwissenschaft.

        Organisation, Management und Technik:

        Musikmanager:in

        Musikmanager:innen planen und organisieren die Karriere von Musikerinnen, z. B. Marketing, Auftritte, Tourneen und Vertrags- bzw. Finanzfragen. Eine fixe Ausbildung gibt es nicht; meist führen Studien oder Weiterbildungen in Musik-, Kultur- oder Eventmanagement sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den Beruf.

        Musikproduzent:in

        Musikproduzent:innen gestalten und betreuen Musikproduktionen im Studio von der Idee bis zur fertigen Aufnahme. Der Einstieg erfolgt über Studien oder Ausbildungen im Bereich Musikproduktion/Tontechnik, ist aber auch für Quereinsteiger:innen möglich.

        Veranstaltungstechniker:in

        Veranstaltungstechniker:innen kümmern sich um Licht-, Ton- und Bühnentechnik bei Konzerten und Events. Der Beruf kann über eine Lehre oder technische Studiengänge erlernt werden.

        Beispiele für Bildungseinrichtungen in Österreich (Auswahl)

        Event Engineering

        u. A. das Musikum Salzburg https://musikum.at/de/

        * Die angeführten Bildungseinrichtungen stellen eine Auswahl dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zur weiteren Recherche empfiehlt sich folgende Seite: https://www.studienplattform.at/

        Recherchiert von Laura Eder, BiBer Bildungsberatung, im Mai 2026.