„Send in the Clowns...“

Was wir von den Clowns lernen können

Ein Song aus vergangenen Jahren mit einer fast traurigen Sehnsuchtsmelodie verkörpert den Wunsch nach Humor und Witz in harten Zeiten. Warum sollten wir uns also nicht erlauben, ab und wann ein bisschen Clown zu sein? 

von Helga Schwarz | | Angeeckt

Welcher Clown-Typ sind Sie?

Der dumme August

Der Clown steht einerseits für den dummen August, der einfach blindlings ins Verderben rennt und immer wieder aufsteht, um sich neuen Abenteuern zuzuwenden und das Scheitern zu einer Kompetenz zu machen, die hohe Risiken, Niederlagen und auch manchmal aussichtslose Projekte hinter sich lassen können.

Der August steht für den Neubeginn, für das im Jetzt leben und für das Nach-Vor-Schauen ohne Wenn und Aber. Er ist der Springer ins kalte Wasser. Diese Qualität tut uns Menschen jetzt auch gut, wenn es Tage gibt, an denen wir die Herausforderungen für finanzielle Planung, berufliche Perspektiven und einem neuen Masken-Alltag über den Kopf wachsen.

Der Weißclown

Neben dem August existiert auch der Weißclown, eine Figur, die eher mit viel Grips an Probleme herangeht, sich Strategien ausdenkt und vermeintlich viel viel schlauer ist, als der August. Denken wir nur an Ken und Olly, ein unwahrscheinlicher Wurf der Stummfilmzeit, der uns unsere inneren, oft verborgenen Charaktereigenschaften auf eine köstliche Art und Weise vor Augen führt.

Der Weißclown geht sehr bedacht und vorsichtig vor, schätzt sehr genau ab und plant. Er kann uns davor bewahren, vorschnelle Entscheidungen zu treffen und gibt uns Erwartungssicherheit.

Send in the Clowns - Frank Sinatra

Was kann uns der „Clown“ lernen?

Es braucht beide, den/die Planer*in und den/die Springer*in  ins kalte Wasser, um alle Facetten auszuschöpfen. Gerade jetzt, wo Ideen gefragt sind, um aus der Vollbremsung namens Corona wieder in Fahrt zu kommen.

Wie die „rote Nase“ jetzt helfen kann

Seinen inneren Clown leben heißt auch, die „rote Nase“ stolz zu tragen. Als kleinste Maske der Welt, die uns mitten im Gesicht sitzt, als Symbol dafür, dass wir die Dinge auch einmal unter dem Blick dieser Maske anschauen dürfen. Dass wir trotz allem Ernst, auch den Witz hinter so manch grotesker Situation bemerken und auch andere mit dem Virus „Humor“ infizieren. 

Sei es die Planung des eigenen Studiums, die durch Corona über den Haufen geworfen worden ist. Die Kurzarbeit im Betrieb oder das nicht wahrnehmbare Praktikum. Versuchen wir nicht nur die Nachteile, sondern auch die Vorteile zu sehen. Und anstatt uns auf die Risiken zu fokussieren sollten wir uns doch auch einmal mit den Chancen beschäftigen. Wenn es uns dazu noch gelingt, das alles mit etwas Humor zu betrachten, dann keimt Hoffnung in Form eines kleinen Lächelns auf und wir spüren wieder etwas Leichtigkeit im Sein. 

Der Blick voraus gibt Energie

Corona ist das eine, unsere Erfahrungen das andere. Daraus kann sich ein gutes Gemisch von Wissen, Kompetenzen und Humor ergeben. Dieser gilt als Antrieb, um uns selbst nicht hängen zu lassen.

Wir werden Umwege gehen, so manche Berufsplanung wird sich verändern, Auslandsauspraktika werden sich verschieben oder Jobzusagen in neuerliche Bewerbungsphasen führen. Doch jetzt einmal ehrlich: Kann uns das umhauen, wenn wir symbolisch immer die kleine rote Nase bei uns tragen? Sie erinnert uns daran, dass wir auch hin und wieder über uns selbst lachen können. Über sich selbst lachen zu können, tut gut und befreit. Besonders in Situationen, in denen wir durch eine allzu pessimistische Sicht der Dinge den Antrieb und die Ideen verlieren. Lachen bringt Energie, damit wir wieder mutig unser Leben in die Hand nehmen. Also geben wir, zumindest ab und zu, dem Clown in uns die Hand und vergessen für einen Moment die Sorgen. Vielleicht kommen die Ideen dann ganz von selbst. Ohne grübeln und innerlichen Stress. 

Wenn ihr wissen wollt, wie es für Bianca war, als Tochter eines Clowns aufzuwachsen, dann verweilt doch noch ein bisschen im Bildungsbuch und lest Biancas spannende Geschichte!

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Artist*in und Clowns

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Artist*in und Clowns :

Clowns sind meist selbstständige Künster*innen, die oft über Schauspiel- Studien oder Clwonausbildungungen ihren Beruf erlernen. Viele Clwonausbildungen gibt es u. A. in Deutschland.

Für Artist*innen gibt es keine geregelte Ausbildung, meistens wachsen sie in Artistenfamilie auf; Zirkusakademie in Wien (2 Jahre), Staatliche Schule für Artistik in Berlin, „Festival Mondial du Cirque de Demain“ in Paris.

Artist*innen und Clowns: Wohin in Salzburg?

Zuletzt aktualisiert am: 19.08.2020

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Musikalische Früherziehung

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Berufsbegleitendes Studium (kostenpflichtig)

  • Universitätslehrgang Musikalische Früherziehung, Elementare Musik Pädagogik oder Musizieren für Kinder und Jugendliche

Voraussetzungen:

  • Abgeschlossene pädagogische Ausbildung, d.h. Lehrer_in in Volks-, Haupt- bzw. Musikschule oder Kindergartenpädagogik
  • Grundkenntnisse in Musiktheorie und Vorkenntnisse auf Blockflöte bzw. Gitarre

Dauer:

  • 4 Semester

Weiterführender Link:

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Pädagogikstudium

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Pädagogik ist ein Universitäts(-bachelor)studium, dass in Österreich unter unterschiedlichen Namen angeboten wird:

Im fortführenden Masterstudium ergeben sich weitere Vertiefungen und Schwerpunkte.

Form: Bachelorstudium mit 180 ECTS Punkte, Mindeststudienzeit 6 Semester

Abschluss: Bachelor of Arts "BA"

Inhalt und Möglichkeiten:
Laut Studienplan der Universität Salzburg setzt man sich in diesem Studium systematisch mit der Theorie und Praxis von Erziehung und Bildung auseinander. Mit dem Abschluss kann man vom Kinder-, Jugend-, Erwachsenen- bis Altenbereich, im Bildungs- und Weiterbildungswesen bis hin zum Personalwesen arbeiten.

Der Bachelorabschluss befähigt für das anschließende Masterstudium, als auch für anderweitige (Master-)Studien sowie zur Spezialisierung mittels weiterführender Lehrgänge (Elementarpädagogik, Migrationsmanagement, Coaching, Supervision, Psychotherapeutisches Propädeutikum,…)

Wichtig: Ab Studienjahr 2018/2019 mit Aufnahmeverfahren!

Hilfreiche Links:

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BiBer Bildungsberatung

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Bei der BiBer Bildungsberatung bekommst du vertrauliche, neutrale und kostenlose Beratung und Information zu allen Fragen der Aus- und Weiterbildung. Du kannst im Gespräch deine persönlichen Interessen und Fähigkeiten klären, die passende Aus- und Weiterbildung finden und finanzielle Förderungen erfragen. Damit sicherst du dir deine berufliche Zukunft!

Ziel der Bildungsberatung ist es, dass du nach dem Gespräch informierter und motivierter bist, deine Entscheidungsfähigkeit gestiegen ist und du die nächsten Schritte in deinem Bildungs- und Berufsweg kennst.

Inhalte einer Bildungsberatung:

  • Wahl der Ausbildung und Weiterbildung
  • Berufsorientierung
  • Wege zur Höherqualifizierung
  • Zweiter Bildungsweg (Nachholen von Berufsausbildungen und Schulausbildungen)
  • Info zu Kursangeboten (Deutsch als Fremd-/Zweitsprache, Sprachkurse, Weiterbildungen usw.)
  • Jobfindungsstrategien
  • Förderungen

Wo gibt es die BiBer Bildungsberatung:

Die Zentrale befindet sich in der Strubergasse 18 in Salzburg, jedoch haben wir in allen Bezirken Außenstellen, wo wöchentlich Beratungstermine angeboten werden.

Unsere Außenstellen findest du in:

Ruf einfach an oder schreib eine E-Mail und vereinbare einen Termin für ein persönliches, ca. einstündiges Beratungsgespräch!

Kontakt: 0699/10203012 // office@biber-salzburg.at

Hilfreiche Links:

biber-salzburg.at

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Bildungsberatung in Österreich

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Kärnten
Auf der Website der Bildungsberatung Kärnten gibt es nicht nur alle Informationen zum Kärntner Beratungsangebot, direkt auf der Startseite findest du auch Video-Einblicke in die Kompetenzberatung: bildungsberatung-kaernten.at

Steiermark
Für die Steirer und Steirerinnen gibt es hier alle Beratungstermine nach Bezirken sortiert auf einen Blick: bildungsberatung-stmk.at

Burgenland
Unter bildungsberatung-burgenland.at/terminvereinbarung kannst du problemlos einen Termin vereinbaren, dich im Chat oder über Video beraten lassen.

Niederösterreich
Deine Bildungsberatung – auch auf Russisch, Ukrainisch, Polnisch, Englisch, Arabisch … - findest du auf der Website: www.bildungsberatung-noe.at

Wien
Die Bildungsberatung in Wien bietet kostenfreie Information und Beratung zu Bildung und Beruf. Beratung gibt‘s per Telefon und online via Mail, Chat und Video. Das Beratungstelefon ist unter gratis-Tel.: 0800 20 79 59 von Mo-Fr zwischen 9-13 Uhr erreichbar. Auf der Website bildungsberatung-wien.at kannst du ganz einfach Beratungstermine buchen.

Oberösterreich
Telefonisch für Fragen rund um deine Aus- und Weiterbildungen, Förderungen, … erreichbar unter 050/6906-1601, von Montag bis Donnerstag 7:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 13:30 Uhr. Wenn du einen Termin für eine Video-Bildungsberatung vereinbaren willst, melde dich unter bildungsinfo@akooe.at. Neben der online-Bildungsberatung findest du das bunte Beratungsangebot in OÖ auch auf www.bildungsberatung-ooe.at.

Salzburg
In Salzburg genügt ein Anruf bei der BILDUNGSLINE unter 0800 208 400! Du bekommst telefonische Informationen, wie beispielsweise über den Salzburger Bildungsscheck und Termine für persönliche Beratungen. Das Team der BILDUNGSLINE ist MO – FR von 08.00 – 12.00 oder unter frage@bildungsberatung-salzburg.at kostenfrei für dich zur Stelle. Mehr Infos findest du hier: www.bildungsberatung-salzburg.at

Tirol
Ein Klick auf die Website www.bildungsberatung-tirol.at und du kannst dir deine Beratungsmöglichkeiten auf deine Frage und deinen Bezirk genau zugeschnitten anzeigen lassen. Weitere Informationen rund um Bildung und Beruf bekommst du von der Bildungsinfo Tirol!

Vorarlberg
Alles, was dein Bildungsherz begehrt, findest du auf den ersten Blick unter www.bildungsberatung-vorarlberg.at Einfach und übersichtlich kommst du so zu deiner Bildungsberatung. 

Für alle Bundesländer gibt es aber auch noch die online Bildungsberatung: www.bildungsberatung-online.at.

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Kostenfreie Informationen & Beratung:

Schlagwörter: Corona, Clown, Neue Wege, Problemlösung
CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

von Helga Schwarz
Helga Schwarzmask

Über die Autorin

Helga Schwarz

Helga Schwarz ist Bildungsberaterin und Berufscoach in der Bildungsinfo tirol, selbständig als Lebensberaterin, Trainerin und Supervisorin. Ich bin einen optimistische Europäerin, mag Sprachen und setze auf kulturelle Kompetenzen, bin Kreativ-Schreiberin, Seminardesignerin, schätze innovative Denke und Lebenslanges Lernen. Privat-persönlich pflege ich meine Beziehungen und steh auf „Wohnen“.

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