Alltags-Stills oder: Die ganz normalen Tage sind die besten

Ein Aufruf an uns alle auch die kleinen Dinge des Lebens (wieder) zu schätzen.

Für mich war das fast der intellektuell Durchbruch, als ich in der Hauptschule kapierte, wie man „Stillleben“ schreibt und warum ein Bild die Zuschreibung „Stillleben“ bekommt.

Von Christina Repolust |
Titel Tasse

Ich besuchte gern Museen, den Plural von Museum konnte ich auch etwas mit 14 Jahren bereits bilden, und starrte voller Hingabe auf die die Räume prägenden Stilleben: Da lagen Äpfel in Schalen, da lagen wundervoll arrangierte Weintrauben und immer fehlte die Hand derer, die das gerade so malerisch, ja, ein Wortspiel, so hingelegt hatten.

Und jetzt rast mein Alltag mit mir durch die Zeit.

Keine Zeit für ein Museum, etwa das Lentos. Vielleicht war es die Sehnsucht, vielleicht eine Erkenntnis:Direkt vor mir, da hat jemand Dinge arrangiert. Für mich und all die anderen Frühstücksgäste: Eine Blume, diese winzigen Milchdinger da, alles ist hier an seinem Platz, dem Platz, den sich jemand dafür ausdachte auf diesem Alltags-Frühstücks-Tisch in Linz.

Stills mitten im Alltag, zwischen dem Aufkleben der Veranstaltungslisten und Workshop-Pläne: Da sind die Tassen in Reih und Glied geordnet, dort stehen die Gläser exakt vor den grünen Flaschen. Selbst Flipchardstifte erinnern daran, dass eine Person da war, die sich etwas dabei dachte:

Alles soll seine Ordnung haben und die beginnt auch damit, wo der Teller mit diesen Milchdings steht.

Alltags-Stills, die Geschichten erzählen, wenn man sich die Zeit nimmt, hinzuhören.

Wwo legen TeilnehmerInnen ihre Stifte hin, wo ihre Brillen und wo liegt der Apfel auf dem Arbeitstisch? Ich habe eine Reise begonnen, in Linz, beim Frühstücken, weitere Stationen folgen, ich melde mich.

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Christina Repolust
Christina Repolust

Autorin

Christina Repolust

Liest gern und viel, fotografiert ebenfalls gern und derzeit zu wenig. Hätte sie nicht mit 17 die richtigen Menschen getroffen und wäre sie nicht widerständig, hätte sie nicht nach der Handels­schule noch drei Jahre die Handels­akademie besucht und schon gar nicht gewagt, Germantistik und Publizistik in Salzburg zu studieren. "Ich weiß, woher ich komme und das ich einen weiten Weg hinter mir habe. Deshalb setze ich auf Bildung, Bestärkung junger Menschen, Reich und Schön interessiert mich so ganz und gar nicht!"

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InfoboxAusbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft

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In Österreich gibt es eine Vielzahl von Ausbildungswegen im Bereich der Landwirtschaft, die unterschiedliche Schwerpunkte und Qualifikationen bieten.

Ein Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten:

Landwirtschaftliche Fachschulen

Diese Schulen bieten eine berufsbildende mittlere Ausbildung mit verschiedenen Fachrichtungen und Schwerpunkten, wie beispielsweise Biologische Landwirtschaft, Pflanzenanbau, Tierhaltung, Forstwirtschaft und Ackerbau & Smart Farming.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "Landwirtschaftliche Fachschulen" wählen)

Höhere Lehranstalten für Landwirtschaft

Hier erhält man eine berufsbildende höhere Ausbildung mit Maturaabschluss. Der Abschluss berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe gemäß Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz. Zudem bietet dieser die Möglichkeit, später den Titel „Ingenieur:in“ zu erwerben.

Beispiele für Fachrichtungen sind Landwirtschaft und Ernährung, Agrarmanagement, Ressourcenmanagement sowie erneuerbare Energien.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "höhere Lehranstalten für Landwirtschaft" wählen)


Lehre Landwirtschaft

Eine praktische Ausbildung, die zur Facharbeiter:innenprüfung führt und Berechtigungen wie die Ausübung des erlernten Berufs und die Zulassung zur Meisterausbildung bietet. Beispiele für landwirtschaftliche Lehrberufe sind z.B. Gartenbau, Fischereiwirtschaft, Bienenwirtschaft, Fischereiwirtschaft, Molkerei- und Käsereiwirtschaft und viele mehr.  https://www.lehrlingsstelle.at/alle-berufe/

Meisterausbildungen

Die Meisterausbildung ist eine Möglichkeit zur Höherqualifizierung für Berufserfahrene in der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsausbildung und kann in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Landwirtschaft, Gartenbau oder Feldgemüsebau abgelegt werden. https://www.lehrlingsstelle.at/salzburg/landwirtschaft-sbg/landwirtschaft-ablauf-meister-sbg/

Aufbaulehrgänge

Diese Lehrgänge sind für Absolvent:innen von Fachschulen gedacht und führen zur Matura. Sie bieten eine vertiefte Ausbildung in spezifischen Bereichen der Landwirtschaft.
https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (In der Suche "Aufbaulehrgang" wählen)

Studium

Die Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Land- und Forstwirtschaft reichen von Themen wie Pflanzenbau, Tierhaltung und Forstwirtschaft bis hin zu Umweltmanagement, nachhaltiger Landnutzung und Agrartechnologie und können beispielsweise an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) absolviert werden.

https://www.studienplattform.at/suchergebnis?kategorie=Landwirtschaft

Zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) bietet eine Vielzahl zusätzlicher Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Landwirtschaft an. Das Kursangebot reicht von Gesundheit und Ernährung über Umwelt- und Naturschutz bis hin zu Persönlichkeitsentwicklung und kreativen Themen.

https://sbg.lfi.at/programm%C3%BCbersicht+2500++2012487
 

erstellt im März 2026 von Laura Eder von BiBer Bildungsberatung