Mut macht sich bezahlt!

Von der Einzelhandelskauffrau zur Diplomierten Gesundheits und Krankenpflegerin

Veronika wäre schon als Kind gerne weiter zur Schule gegangen, doch das war nicht möglich. Mittlerweile hat sie sich ihren Traum erfüllt und die Ausbildung zur Diplomierten Gesundheits und Krankenpflegerin gemacht. Doch bis dorthin war es ein langer Weg...

Von Georg Hinterecker |
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Veronika (49) ist in Lend, einem kleinen Ort im Salzburger Pinzgau, aufgewachsen. Eigentlich wäre sie nach der Hauptschule gerne weiter zur Schule gegangen, doch dafür fehlte ihrer alleinerziehenden Mutter das Geld. Außerdem wäre eine weiterführende Schule „sowieso nur etwas für die besseren Leute.“ Also machte Veronika eine Lehre als Sportartikelverkäuferin. „Die Lehrzeit war hart“ und schon damals war ihr klar, dass das beruflich nicht ihre letzte Station sein sollte.

Nach Abschluss der Lehre unabhängig und vogelfrei

Nach der Lehre wollte sie einfach weg von zu Hause. „Einmal unabhängig sein und auf eigenen Füßen stehen.“, das war ihr Ziel. Also jobbte sie sich durch Österreich – durch ihre guten Englischkenntnisse war sie im Einzelhandel recht gefragt. Sie arbeitete sowohl im Saison- als auch im Schichtbetrieb. In der Stadt Salzburg wurde sie schlussendlich sesshaft und gründete eine Familie. Ein paar Jahre nach der Geburt ihrer beiden Töchter musste sich Veronika als alleinerziehende Mutter durchschlagen. Sie arbeitete wieder im Einzelhandel und hatte alle Hände voll zu tun.

Auf der Suche nach dem beruflichen Sinn

Die Jahre vergingen, die beiden Kinder studierten bereits und es blieb wieder etwas mehr Zeit, um über die eigene Zukunft nachzudenken. Ihr machte die Arbeit im Einzelhandel zwar Spaß, doch den Wunsch, eine weiterführende Schule zu besuchen, hat sie noch nicht aufgegeben. Da sie beruflich etwas Sinnerfüllendes machen wollte, spielte die gebürtige Pinzgauerin immer wieder mit dem Gedanken eine Ausbildung im Pflegebereich zu beginnen. Auch ihre mittlerweile erwachsenen Töchter und ihr Lebensgefährte bestärkten sie dabei. Doch ihre Zweifel überwogen. „Ich bin doch schon zu alt. Was wenn ich das nicht schaffe. In meinem Alter nochmal etwas Neues beginnen…?“

Berufliche Neurorientierung nach Schicksalsschlag

Doch plötzlich wurde Veronikas Leben völlig auf den Kopf gestellt: Ihr Lebensgefährte verstarb ganz unverhofft.  Voller Trauer erinnerte sie sich an etwas, was er einmal zu ihr gesagt hat: „...dass man es nie wisse und plötzlich wäre das Leben vorbei.“ Diese Worte bestärkten Veronika in ihrem Vorhaben einer beruflichen Neuorientierung:

Zitat

Ich probiere das jetzt einfach. Und wenn ich es nicht schaffe, dann habe ich es wenigstens versucht!

So schwer die Zeit nach dem Tod ihres Lebensgefährten auch war, bekam sie doch den notwendigen Anstoß etwas Neues zu wagen. Vor allem mit der moralischen Unterstützung ihrer beiden Töchter informierte sich Veronika im Internet über die Möglichkeiten einer Umschulung beim AMS und ist dann einfach hingegangen.
 

Zitat

Wenn meine Töchter nicht gewesen wären, hätte ich es vielleicht doch nicht gemacht. Die haben mir einfach Selbstvertrauen gegeben.

Der Besuch beim AMS stellte die Weichen für ihre Ausbildung. Man hat sie in ihrem Vorhaben, die Ausbildung mit Diplom direkt an der SALK Pflegeschule zu machen, bestärkt und unterstützt. Das verschaffte Rückenwind und schenkte Motivation.

Nie mehr Schule!!!... oder doch

Dann endlich war es soweit: Nach der erfolgreichen Aufnahmeprüfung an der SALK Pflegeschule drückte Veronika mit 44 Jahren wieder die Schulbank. Ausgestattet mit einer Schultüte hat sie sich am ersten Tag gefühlt wie eine „Erstklässlerin“.

Zitat

Am ersten Schultag bin ich mir vorgekommen wie ein Erstklassler. Ich war total nervös.

Lernen lernen im zweiten Bildungsweg

Besonders die erste Zeit in der Schule war besonders herausfordernd und sie musste das Lernen wieder lernen. Dafür fielen ihr die Praktika besonders einfach.

Zitat

Ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten mit den Menschen in Kontakt zu kommen. Hier hat mir, glaube ich, meine Lebenserfahrung sehr geholfen.

Wer sät der erntet

Heute nach drei absolvierten Ausbildungsjahren inklusive Diplomarbeit und zwei Jahren Berufspraxis als Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin blickt sie mit einem Lächeln auf die die letzten fünf Jahre zurück und bereut ihre Entscheidung keine Sekunde. Sie arbeitet nun auf der Wochenbett-und Geburtenstation der SALK (Salzburger Landeskliniken), hier fühlt sie sich besonders wohl. Ihre Leidenschaft für die Arbeit mit Neugeborenen und jungen Müttern hat sie übrigens während eines Praktikums entdeckt.

Zitat

Ich bin wahnsinnig froh, dass ich es durchgezogen habe und ich könnte mir jetzt eigentlich keinen anderen Beruf vorstellen.

Bist auch Du bereit für einen beruflichen Neubeginn? Worauf wartest Du noch? Vereinbare noch heute einen Beratungstermin und hilf Deinem Schicksal auf die Sprünge!

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Georg Hinterecker
Georg Hinterecker

Autor

Georg Hinterecker

Menschen und ihre Geschichten kennen zu lernen, das ist es, was Georg Hinterecker in seiner Arbeit und auch privat viel Freude bereitet. Doch er hört nicht nur gerne zu, mit ebenso viel Leidenschaft diskutiert er über Gott und die Welt und vertieft sein Wissen im Soziologie- und Philosophiestudium. Sein Motto: Die Neugier macht das Leben schön.

InfoboxBildungsberatung in Österreich

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Kärnten
Auf der Website der Bildungsberatung Kärnten gibt es alle Informationen zum Kärntner Beratungsangebot: bildungsberatung-kaernten.at

Steiermark
Für die Steirer und Steirerinnen gibt es hier alle Beratungstermine nach Bezirken sortiert auf einen Blick: bildungsberatung-stmk.at

Burgenland
Die Bildungsinformation Burgenland hilft bei allen Fragen zur Aus- und Weiterbildung.

Niederösterreich
Deine Bildungsberatung – auch auf Russisch, Ukrainisch, Slowakisch, Polnisch, Englisch, Arabisch, Persisch, Türkisch … - findest du auf der Website: www.bildungsberatung-noe.at

Wien
Die Bildungsberatung in Wien bietet kostenfreie Information und Beratung zu Bildung und Beruf, auch auf Türkisch, BKS, Englisch, Arabisch, Dari/Farsi... Beratung gibt‘s per Telefon und online via Mail, Chat und Video. Das Beratungstelefon ist unter der Gratis-Tel.: 0800 20 79 59 von Mo-Do zwischen 9-12 Uhr erreichbar. Auf der Website bildungsberatung-wien.at kannst du ganz einfach Beratungstermine buchen.

Oberösterreich
Telefonisch für Fragen rund um deine Aus- und Weiterbildungen, Förderungen, … erreichbar unter der Beratungshotline 050/6906 3 von Montag bis Donnerstag 7:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 13:30 Uhr. Wenn du einen Termin für eine Video-Bildungsberatung vereinbaren willst, melde dich unter bildungsinfo@akooe.at. Neben der Online-Bildungsberatung findest du das bunte Beratungsangebot in OÖ auch auf https://www.bildungsberatung-ooe.at.

Salzburg
In Salzburg genügt ein Anruf bei der BILDUNGSLINE unter 0800 208 400! Du bekommst telefonische Informationen, wie beispielsweise über den Salzburger Bildungsscheck und Termine für persönliche Beratungen. Das Team der BILDUNGSLINE ist MO – FR von 08.00 – 12.00 oder unter frage@bildungsberatung-salzburg.at kostenfrei für dich zur Stelle. Mehr Infos findest du hier: www.bildungsberatung-salzburg.at. Oder du buchst deinen Termin für eine kostenlose Bildungsberatung ganz einfach unter https://termine.bildungsberatung-salzburg.at 

Tirol
Ein Klick auf die Website www.bildungsberatung-tirol.at und du kannst dir deine Beratungsmöglichkeiten auf deine Frage und deinen Bezirk genau zugeschnitten anzeigen lassen. Weitere Informationen rund um Bildung und Beruf bekommst du von der Bildungsinfo Tirol!

Vorarlberg
Alles, was dein Bildungsherz begehrt, findest du auf den ersten Blick unter www.bildungsberatung-vorarlberg.at Einfach und übersichtlich kommst du so zu deiner Bildungsberatung. 

Für alle Bundesländer gibt es aber auch noch die online Bildungberatung: 
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=bildungsberatung+online.at

aktualisiert: Dezember 2025

InfoboxBachelorstudium: Gesundheits- und Krankenpflege

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Angeboten wird dies beispielsweise an der FH Salzburg 

Dauer: Mindestens 6 Semester

Form: Vollzeit

Voraussetzungen:

  • Studienzulassung mit allgemeiner Hochschulreife
    • Matura oder Abitur, Berufsreifeprüfung oder Studienberechtigungsprüfung
    • an der PMU jedoch nur für Personen, die sich bereits in einem bestehenden Ausbildungsverhältnis nach dem Pflegeberufsgesetz befinden

Standorte Niederösterreich:

Standort Salzburg:

  • FH Salzburg: Uniklinikum LKH, Campus Urstein, Campus Schwarzach
  • Paracelsus Medizinische Privatuniversität: Kooperationen mit mehreren Lehrkrankenhäusern und Ausbildungseinrichtungen in Salzburg, Bayern, Oberösterreich
  • Die PMU bietet darüber hinaus auch ein Online Bachelorstudium Pflegewissenschaft an.

Vorarlberg:

  • Fachhochschule Vorarlberg, Hochschulstraße 1, 6850 Dornbirn, 05572/792-5900, gkp@fhv.at, www.fhv.at

Burgenland:

Hochschule Burgenland, Eisenstadt und Pinkafeld: 3 Jahre, Vollzeit, Deutsch und Englisch mind. B2, keine Studiengebühren, Tel: 05 7705-3500; https://hochschule-burgenland.at/bachelor-gesundheits-und-krankenpflege/

Abschluss:

  • Bachelor of Science in Health Studies (BSc) – FH-Studium
  • Bachelor of Science in Nursing (BScN) - Ausbildung an der PMU
  • An der PMU können zudem universitäre Lehrgänge besucht werden, wie Pflegemanagement, Pflegepädagogik, Early Life Care… (https://www.pmu.ac.at/studium-weiterbildung/pmu-academy/weiterbildungsangebot).
  • An der FH gibt es außerdem akademische Lehrgänge im Bereich der Kinder- und Jugendlichenpflege und der psychiatrischen Gesundheits- und Krankenpflege (https://www.fh-salzburg.ac.at/studium/weiterbildungsangebot)
  • Diese Weiterbildungen richten sich an Personen, die bereits eine Berufsberechtigung für den gehobenen Dienst in der Gesundheits- und Krankenpflege erlangt haben.

Hilfreiche Links:

Zuletzt aktualisiert im August 2025 von BiBer Bildungsberatung; ergänzt im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

InfoboxPflegeassistenz

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Ausbildungsdauer: 2 Jahre Vollzeit, teilweise auch berufsbegleitend 3 Jahre
>> Als geprüfte Pflegeassistenz hast du die Möglichkeit, in einem Jahr deinen Abschluss in der Pflegefachassistenz zu erlangen. Diese Weiterbildung / Ausbildung wird vom BFI und von den Salzburger Landeskliniken sowie dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum angeboten.

Zielgruppe: Pflegeassistent:innen mit abgeschlossener Ausbildung und Anspruch auf das Fachkräftestipendium beziehungsweise Bildungskarenz oder Berufsumsteiger:innen.

    Voraussetzungen:

      • Vollendetes 17. Lebensjahr bei Praktikumsbeginn
      • Mindestens zehn Schulstufen mit positivem Abschluss (alternativ: erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe und Lehrabschluss)
      • Ärztliches Gesundheitszeugnis und Polizeiliches Führungszeugnis
      • Kenntnisse der deutschen Sprache (mindestens auf EQR Niveau B2) 
      • Österreichische EU-Staatsbürgerschaft oder Flüchtlingsstatus oder Geflüchtetenstatus oder Niederlassungsbewilligung 
      • Persönliches Aufnahmegespräch (individuelle Terminvergabe)

      Aufschulung

      • Abgeschlossene Pflegeassistenzausbildung (ehemals Pflegehilfe) bzw. Sozialbetreuungsschule
      • Gesundheitliche Eignung
      • Vertrauenswürdigkeit und hohe soziale Kompetenz
      • Motivation, Interesse und Lernbereitschaft
      • EDV-Kenntnisse

      Abschluss: Pflegefachassistenz-Diplom

      Weiterbildungsmöglichkeiten: mit einem Vorbereitungslehrgang (BFI) zum verkürzten 2-semestrigen Lehrgang zum/zur akademischen Experten/Expertin und anschließend zum Bachelor of Science in Nursing an der FH Salzburg.

      Hilfreiche Links:

      Ausbildungsorte Salzburg:

      Ausbildungsorte Niederösterreich:

      Pflegeschulen der Landeskliniken in NÖ - https://pflegeschulen-noe.at/

      im Rahmen der Sozialbetreuungsschulen in NÖ

      Ausbildungsorte Burgenland:

      Bedingungen:

      Mind. 9 absolvierte Schuljahre oder Pflichtschulabschluss, mind. 17 Jahre, ausreichende Deutschkenntnisse B1/ B2, Aufnahmetest

      Infos aus Tirol:

      Ausbildungsorte Vorarlberg:

      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 1, 6900 Bregenz, 05522/303-5696, kontakt-bregenz@pflegeschule-vorarlberg.at, www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Rankweil, Ringstraße 70, 6830 Rankweil, 05522/303-5694, kontakt-rankweil@pflegeschule-vorarlberg.at, www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Berufsbegleitende Ausbildung Pflegeassistenz:
      • bfi der AK Vorarlberg, Widnau 2-4, 6800 Feldkirch, 05522/70200-1978, nicole.amann@bfi-vorarlberg.at, Kursort: Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch

      NEU: Pflegelehre in Salzburg

      Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an.

      Dauer

      • Pflegeassistenz, 3 Jahre

      Voraussetzungen

      • Abschluss der allgemeinen Schulpflicht von 9 Jahren
      • Mindestalter von 15 Jahren
      • Interesse an sozialen Berufen und der Arbeit mit Menschen
      • gesundheitliche und persönliche Eignung (zum Beispiel psychische Belastbarkeit, Empathie)
      • Nachweis der Unbescholtenheit mit einem Strafregisterauszug

      Ausbildungseinrichtungen

      • Pflegeassistenz: Hilfswerk Salzburg, Rotes Kreuz

      Praktische Einblicke während der Lehrausbildung in folgenden Einrichtungen: Krankenhäuser, Pflegeheime, Hauskrankenpflege und Betreuung von Menschen mit Beeinträchtigungen.

      Zuletzt aktualisiert im Jänner 2026 von BiBer Bildungsberatung; Ergänzungen im Mai 2025 und im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

      InfoboxPflegefachassistenz

      Inhalt anzeigen

      Dauer: 2 Jahre Vollzeit, teilweise auch berufsbegleitend 3 Jahre
      >> Als geprüfte Pflegeassistenz hast du die Möglichkeit, in einem Jahr deinen Abschluss in der Pflegefachassistenz zu erlangen. Diese Weiterbildung / Ausbildung wird vom BFI und von den Salzburger Landeskliniken sowie dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum angeboten.

      Zielgruppe: Pflegeassistent:nnen mit abgeschlossener Ausbildung oder Berufsumsteiger:innen.

      Ausbildungsorte Salzburg:

      Ausbildungsorte Niederösterreich:

      Einrichtungen Kärnten:

      • Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (SGuK), Klagenfurt und Villach, Dauer 2 Jahre
      • Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung (HLPS) – Caritas, Klagenfurt, Dauer 5 Jahre  mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss als PA (Auswahl ob Abschluss als PFA oder DSB-BA im 4. Jahr)
      • Höhere Schule für Sozialbetreuung und Pflege (HLPS) – Diakonie, Villach, Dauer 5 Jahre mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss PA

      Ausbildungsanbieter in Tirol:

      In Innsbruck und Hall findet die Ausbildung über das Ausbildungszentrum West der tirol kliniken (AZW) statt. Auch jedes Bezirkskrankenhaus verfügt über eine Pflegeschule.

      Auf dieser Seite der Tiroler Landesregierung sind alle Ausbildungsanbieter verlinkt: Standorte Pflegeausbildung Tirol

      Bei Interesse an einer Pflegelehre in Innsbruck und Umgebung wendet man sich am besten an die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) ISD Pflegelehre oder an die tirol kliniken Lehre tirol kliniken bzw. Aktuelle Lehrstellen tirol kliniken.

      Außerdem bieten einige Pflegeeinrichtungen in verschiedenen Tiroler Gemeinden Lehrstellen an. Auf dieser Seite findet man einen Überblick über die Pflegeinrichtungen in Tirol: Pflegeheime Tirol


      Anbieter in Vorarlberg:

      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 1, 6900 Bregenz, 05522/303-5696, kontakt-bregenz@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
      • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Rankweil, Ringstraße 70, 6830 Rankweil, 05522/303-5694, kontakt-rankweil@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at


      Anbieter im Burgenland:

      Voraussetzungen:

        • Mindestalter 17 Jahre (Ausnahme: bei Schulen mit integrierter Pflegefachassistenzausbildung wie Multiaugustinum und HLW Zell)
        • erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe
        • gesundheitliche und psychosoziale Eignung
        • ausreichend gute Deutschkenntnisse (min. B2)
        • teilweise Besuch der Infoveranstaltung
        • Aufnahmeverfahren

        Aufschulung

        • Abgeschlossene Pflegeassistenzausbildung (ehemals Pflegehilfe) bzw. Sozialbetreuungsschule
        • Gesundheitliche Eignung
        • Vertrauenswürdigkeit und hohe soziale Kompetenz
        • Motivation, Interesse und Lernbereitschaft
        • EDV-Kenntnisse

        Abschluss: Pflegefachassistenz-Diplom

        Weiterbildungsmöglichkeiten: mit einem Vorbereitungslehrgang (BFI) zum verkürzten 2-semestrigen Lehrgang zum/zur akademischen Experten/Expertin und anschließend zum Bachelor of Science in Nursing an der FH Salzburg.

        Hilfreiche Links:

        NEU: Pflegelehre in Salzburg

        Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an.

        Dauer

        • Pflegefachassistenz, 4 Jahre

        Voraussetzungen

        • Abschluss der allgemeinen Schulpflicht von 9 Jahren
        • Mindestalter von 15 Jahren
        • Interesse an sozialen Berufen und der Arbeit mit Menschen
        • gesundheitliche und persönliche Eignung (zum Beispiel psychische Belastbarkeit, Empathie)
        • Nachweis der Unbescholtenheit mit einem Strafregisterauszug

        Ausbildungseinrichtungen

        Zuletzt aktualisiert  im April 2026 von BiBer Bildungsberatung;

        ergänzt im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

        InfoboxVon der Pflegefachassistenz zum Bachelor of Science– ohne Matura

        Inhalt anzeigen

        In Kooperation mit der Arbeiterkammer Salzburg und der Fachhochschule Salzburg, bietet das BFI Salzburg Pflegefachassistent:innen die Möglichkeit eines Vorbereitungslehrganges, der den Weg zum Bachelor of Science verringern kann.

        Du kannst dich nach dem zweisemestrigen Vorbereitungslehrgang mit zusätzlicher Matura oder Ergänzungsprüfungen für den Einstieg in das dritte Semester an der Fachhochschule bewerben.

        Dauer: 

        • Zwei Semester Vorbereitungslehrgang in Salzburg

          o    Do. Nachmittag und Fr. ganztags

        Voraussetzungen:

        • Abgeschlossene Pflegefachassistenz-Ausbildung; Deutsch-Niveau B2

        • Wenn keine Matura vorhanden ist, muss diese neben dem Vorbereitungskurs nachgeholt werden: entweder Berufsreifeprüfung oder Ergänzungsprüfungen in Deutsch und Englisch (entspricht der Studienberechtigungsprüfung

        Abschluss:

        • Erfolgreiche Absolvierung des Vorbereitungslehrganges
        • Zusätzlich Nachweis Matura oder Ergänzungsprüfungen
        • Berechtigung zur Absolvierung des Aufnahmetests an der Fachhochschule Salzburg mit der Möglichkeit ins 3. Semester des Studienganges „Gesundheits- und Krankenpflege“ einzusteigen.

        Kosten:

        • Der Vorbereitungslehrgang ist kostenlos (wird vom Land Salzburg und der Arbeiterkammer Salzburg gefördert)

        • Der Weg zur Hochschulreife (Matura etc.) muss selbst finanziert werden – gegebenenfalls mit Bildungsscheck förderbar

        Beginn der Ausbildung:

        •    Beginn des Vorbereitungslehrganges: November

        Hilfreiche Links:

        Zuletzt aktualisiert am: 3.7.2024 von BiBer Bildungsberatung

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        Pflege
        Ausbildung
        2. Bildungsweg
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        InfoboxBildungsline

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        Die Bildungsline gibt Antworten

        Neue Bildungswege im Netzwerk Bildungsberatung

        Kostenfreie Informationen & Beratung

        erwachsenenbildung-salzburg.at
        nach oben

        Bildungsinfo aktuell

        InfoboxMusik als Berufsweg – Berufsfelder und Ausbildungswege in Österreich

        Inhalt anzeigen

        Musik kann viele berufliche Wege eröffnen – auf der Bühne, im Unterricht, im Studio oder im Kulturmanagement. Die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich reichen von Musikuniversitäten über pädagogische Studien bis hin zu technischen oder organisatorischen Ausbildungen.

        Musikberufe verlangen neben Talent oft viel Eigeninitiative, Übung und Flexibilität. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Möglichkeiten, kreative Interessen mit pädagogischen, technischen oder organisatorischen Tätigkeiten zu verbinden.

        Künstlerische Musikberufe:

        Musiker:in / Sänger:in

        Musiker:innen arbeiten als Solokünstler:innen, in Bands, Orchestern oder Ensembles. Je nach Stilrichtung sind sie im Bereich Klassik, Jazz, Pop, Rock etc. tätig. Der Weg führt häufig über ein Musikstudium, Konservatorium oder intensive musikalische Praxis.

        Musicaldarsteller:in

        Musicaldarsteller:innen verbinden Gesang, Tanz und Schauspiel. Die Ausbildung erfolgt meist über spezialisierte Musical- oder Musiktheaterstudiengänge.

        Songwriter:in / Komponist:in

        Songwriter:innen schreiben Musik und Texte für eigene oder andere Projekte. Es gibt keine geregelte Ausbildung, häufig helfen Studien in Komposition, Musikproduktion oder Sprachkunst.

        Dirigent:in

        Dirigent:innen leiten Orchester oder Chöre. Voraussetzung sind meist sehr gute musikalische Kenntnisse sowie ein spezialisiertes Dirigierstudium.
         

        Pädagogische, soziale und wissenschaftliche Berufe:

        Musiklehrer:in

        Musiklehrer:innen unterrichten an Schulen und gestalten musikalische Projekte. Die Ausbildung erfolgt über ein Lehramtsstudium mit zwei Unterrichtsfächern.

        Instrumental- und Gesangspädagog:in (IGP)

        IGP-Absolvent:innen unterrichten an Musikschulen oder privat. Das Studium verbindet künstlerische und pädagogische Inhalte.

        Musiktherapeut:in

        Musiktherapeut:innen arbeiten im Gesundheits- und Sozialbereich mit Musik als therapeutischem Mittel. Dafür ist ein spezialisiertes Studium in Musiktherapie notwendig.

        Musikwissenschaftler:in

        Musikwissenschaftler:innen beschäftigen sich mit Musikgeschichte, Theorie und Analyse. Sie arbeiten häufig in Forschung, Kultur oder Medien und haben beispielsweise ein Studium in Musik- oder Musik- und Tanzwissenschaft.

        Organisation, Management und Technik:

        Musikmanager:in

        Musikmanager:innen planen und organisieren die Karriere von Musikerinnen, z. B. Marketing, Auftritte, Tourneen und Vertrags- bzw. Finanzfragen. Eine fixe Ausbildung gibt es nicht; meist führen Studien oder Weiterbildungen in Musik-, Kultur- oder Eventmanagement sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den Beruf.

        Musikproduzent:in

        Musikproduzent:innen gestalten und betreuen Musikproduktionen im Studio von der Idee bis zur fertigen Aufnahme. Der Einstieg erfolgt über Studien oder Ausbildungen im Bereich Musikproduktion/Tontechnik, ist aber auch für Quereinsteiger:innen möglich.

        Veranstaltungstechniker:in

        Veranstaltungstechniker:innen kümmern sich um Licht-, Ton- und Bühnentechnik bei Konzerten und Events. Der Beruf kann über eine Lehre oder technische Studiengänge erlernt werden.

        Beispiele für Bildungseinrichtungen in Österreich (Auswahl)

        Event Engineering

        u. A. das Musikum Salzburg https://musikum.at/de/

        * Die angeführten Bildungseinrichtungen stellen eine Auswahl dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zur weiteren Recherche empfiehlt sich folgende Seite: https://www.studienplattform.at/

        Recherchiert von Laura Eder, BiBer Bildungsberatung, im Mai 2026.