Weißt Du, wie viel Talent Du hast?

Welche Fähigkeiten in der Beruswelt nicht vergessen werden dürfen.

Wir alle eignen uns auf unterschiedlichen Wegen neue Fähigkeiten an. Diese reichen von fachlichen, sozialen, persönlichen über methodische Kompetenzen und die werden in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger.

Von Claudia Weiß |
2017 09 05 Talent FuA

Kompetent auf einem Gebiet zu sein beziehungsweise als Spezialist_in in einem bestimmten Bereich zu gelten, ist auf dem Arbeitsmarkt gefragt. Darum solltest du dir bewusst Zeit nehmen um deine Fähigkeiten zu erkennen.

Der Anfang kann hierbei schon mal schwer fallen, besonders, weil wir viele unserer Fähigkeiten für das Berufsleben als nicht wertvoll einstufen. Lass dich vom Gegenteil überzeugen.

Alternativer Lebenslauf

Verfasse beispielsweise einen alternativen Lebenslauf: ähnlich wie bei einem Mindmap werden alle Fähigkeiten, die dir spontan zu dir einfallen, notiert. Gehe bei dieser Methode nicht selbstkritisch oder bescheiden vor, denn Ziel ist es, sich den eigenen Fähigkeiten endlich bewusst zu werden. Wie du deinen alternativen Lebenslauf gestaltest, sei deinen persönlichen Vorlieben überlassen.

Begehe aber nicht den Fehler, dich ausschließlich auf formelle Kompetenzen (setzen sich aus Zeugnissen und Bescheinigungen zusammen) zu konzentrieren. Sinn dieser Übung ist es, deinen Fokus eben auch auf die informellen Kompetenzen, beispielsweise Teamfähigkeit, die Freude an Herausforderungen, Empathie …, zu richten. Frage ebenso Kolleg_innen, Freund_innen und Familienmitglieder, was diese an dir schätzen oder was du deren Meinung nach besonders gut kannst.

Was habe ich davon?

Als nächsten Schritt überlege dir, welche Fähigkeiten sich gewinnbringend auf deinen beruflichen Alltag auswirken (können). Mit diesen neu erworbenen Kenntnissen schreibt sich dein nächstes Bewerbungs- und/oder Motivationsschreiben mit Sicherheit einfacher. Darüber hinaus verhilft dir dein Wissen um deine Fähigkeiten auch zu einem selbstbewussten Auftreten, sei es während der Arbeitssuche oder im aktiven Berufsalltag.

Mehr Unterstützung gibt es im Rahmen eines Kompetenzworkshops, welcher von Frau & Arbeit aber auch von der BiBer-Bildungsberatung, der AK-Kompetenzberatung und dem Verein VIELE im Rahmen des Netzwerks Bildungsberatung Salzburg kostenfrei angeboten werden.

Dieser Text ist zuerst in den Salzburger Nachrichten erschienen. Wir freuen uns, ihn auch hier veröffentlichen zu können.

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Claudia Weiß
Claudia Weiß

Autorin

Claudia Weiß

Werbefachfrau mit Faible für Schönes aus den Bereichen Schrift, Text und Grafik. Öffentlichkeitsarbeiterin bei Frau & Arbeit, selbstständige Lektorin und Grafikerin. Sehr anfällig für grandiose Magazinlayouts, besondere Covergestaltungen und herausragenden Stil.

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InfoboxAusbildungsmöglichkeiten in der Landwirtschaft

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In Österreich gibt es eine Vielzahl von Ausbildungswegen im Bereich der Landwirtschaft, die unterschiedliche Schwerpunkte und Qualifikationen bieten.

Ein Überblick zu den verschiedenen Möglichkeiten:

Landwirtschaftliche Fachschulen

Diese Schulen bieten eine berufsbildende mittlere Ausbildung mit verschiedenen Fachrichtungen und Schwerpunkten, wie beispielsweise Biologische Landwirtschaft, Pflanzenanbau, Tierhaltung, Forstwirtschaft und Ackerbau & Smart Farming.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "Landwirtschaftliche Fachschulen" wählen)

Höhere Lehranstalten für Landwirtschaft

Hier erhält man eine berufsbildende höhere Ausbildung mit Maturaabschluss. Der Abschluss berechtigt zur Ausübung einschlägiger Gewerbe gemäß Gewerbeordnung und Ingenieursgesetz. Zudem bietet dieser die Möglichkeit, später den Titel „Ingenieur:in“ zu erwerben.

Beispiele für Fachrichtungen sind Landwirtschaft und Ernährung, Agrarmanagement, Ressourcenmanagement sowie erneuerbare Energien.

https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (in der Suche "höhere Lehranstalten für Landwirtschaft" wählen)


Lehre Landwirtschaft

Eine praktische Ausbildung, die zur Facharbeiter:innenprüfung führt und Berechtigungen wie die Ausübung des erlernten Berufs und die Zulassung zur Meisterausbildung bietet. Beispiele für landwirtschaftliche Lehrberufe sind z.B. Gartenbau, Fischereiwirtschaft, Bienenwirtschaft, Fischereiwirtschaft, Molkerei- und Käsereiwirtschaft und viele mehr.  https://www.lehrlingsstelle.at/alle-berufe/

Meisterausbildungen

Die Meisterausbildung ist eine Möglichkeit zur Höherqualifizierung für Berufserfahrene in der Land- und Forstwirtschaftlichen Berufsausbildung und kann in verschiedenen Bereichen, wie z.B. Landwirtschaft, Gartenbau oder Feldgemüsebau abgelegt werden. https://www.lehrlingsstelle.at/salzburg/landwirtschaft-sbg/landwirtschaft-ablauf-meister-sbg/

Aufbaulehrgänge

Diese Lehrgänge sind für Absolvent:innen von Fachschulen gedacht und führen zur Matura. Sie bieten eine vertiefte Ausbildung in spezifischen Bereichen der Landwirtschaft.
https://www.ausbildungskompass.at/suche/ (In der Suche "Aufbaulehrgang" wählen)

Studium

Die Bachelor- und Masterstudiengänge im Bereich Land- und Forstwirtschaft reichen von Themen wie Pflanzenbau, Tierhaltung und Forstwirtschaft bis hin zu Umweltmanagement, nachhaltiger Landnutzung und Agrartechnologie und können beispielsweise an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) absolviert werden.

https://www.studienplattform.at/suchergebnis?kategorie=Landwirtschaft

Zusätzliche Weiterbildungsmöglichkeiten

Das Ländliche Fortbildungsinstitut (LFI) bietet eine Vielzahl zusätzlicher Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Landwirtschaft an. Das Kursangebot reicht von Gesundheit und Ernährung über Umwelt- und Naturschutz bis hin zu Persönlichkeitsentwicklung und kreativen Themen.

https://sbg.lfi.at/programm%C3%BCbersicht+2500++2012487
 

erstellt im März 2026 von Laura Eder von BiBer Bildungsberatung