Die Guten ins Töpfchen die Schlechten ins Kröpfchen

Wir haben die wichtigsten Tipps für ein gelungenes Bewerbungsschreiben zusammengefasst und verraten euch am Ende unsere liebsten Websites in Sachen Bewerbung.

Von Carmen Bayer |
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Lies-mich-Liste

  • Suche in aktuellen Internetseiten und Beiträgen nach Informationen.
  • Verpasse deiner Bewerbung deine persönliche Note – Einzigartigkeit siegt.
  • Der Inhalt deiner Bewerbung sollte an das Unternehmen angepasst werden. Befasse dich vorab mit der Firma, in welchem Bereich liegt ihr Schwerpunkt, wie präsentiert sie sich, welche Anforderungen werden an die neuen Mitarbeiter_innen gestellt – all diese Informationen kannst du in dein Schreiben einfließen lassen.
  • Halte dich an die Angaben der Stellenanzeige! Wünscht der/die Arbeitgeber_in eine Bewerbung per Mail im PFD Format, dann versende sie auch so. Alles andere könnte einen schlechten ersten Eindruck hinterlassen.
  • Tippfehler vermeiden – Am besten vor dem Versenden noch einmal Korrektur lesen lassen.

Für einen guten Eindruck ...

Ihr werdet es nicht glauben, aber selbst Bewerbungen unterliegen Trends. Als erstes Auswahlkriterium empfehle ich daher, auf das Datum des Beitrages/der Website zu achten. Älter als ein oder zwei Jahre sollte er nicht sein.

Ganz allgemein gilt: In Zeiten von Selbstfindung und Individualismus freut sich fast jede_r Personaler_in über eine kreative, einzigartige Bewerbung. Aber Achtung: Übertreibungen mit Glitzer und Klebstoff sind hier dennoch fehl am Platz, die Einzigartigkeit deiner Bewerbung sollte deinem Typ entsprechen und dich nicht als jemand anderen darstellen. Der Einsatz deines alten Bastelkoffers sollte auch an die Branche angepasst sein. Ein traditionelles Unternehmen erwartet weniger überschwängliche Kreativität als eine junge Marketingagentur.

Was wir lieber nicht machen sollten.

Besonders unbeliebt machst du dich mit standardisierten Bewerbungen, die du – ohne Anpassung – an viele verschiedene Unternehmen schickst. Ja es ist aufwendig, jede Bewerbung individuell anzupassen, denn es ist ja nicht so, dass wir nur eine Bewerbung verschicken und schon eingestellt werden. (Dir ist genau das passiert? Woha, Gratulation!!)

Oberstes Gebot ist daher: Schau dir die Website des Unternehmens genau an und richte deine Bewerbung danach aus! Auch wenn du in derselben Branche Bewerbungen verschickst, das Anforderungsprofil variiert in der Regel von Firma zu Firma. Hintergrundinformationen sind jede Minute deiner Recherche wert!

Mache es genauso, wie es in der Stellenanzeige steht. Einzigartig kannst du beim Gestalten und Formulieren deiner Bewerbung sein aber nicht beim Versenden deiner Unterlagen. Das Unternehmen wünscht deine Unterlagen per Mail im PDF Format, dann sollten sie deine Bewerbung haargenau auf diesem Wege bekommen. 'Warum? Was ist denn dabei, wenn ich´s stattdessen per Post verschicke?' Es hinterlässt vermutlich nicht den besten ersten Eindruck, wenn man bereits bei der Bewerbung nicht die Anforderungen des/der potentiellen Arbeitgeber_in erfüllt. Und der erste Eindruck zählt nun mal.

Das ewig – peinliche Grauen der Tippfehler, wirklich niemand ist davon befreit, deshalb schadet es nie, die Unterlagen vor dem Versenden noch einmal gegenlesen zu lassen. Es dauert nicht lange und kann deine Unterlagen nur Verbessern – also warum nicht?

Jetzt sollte nichts mehr schiefgehen, wenn du noch mehr Informationen möchtest, die BiBer Bildungsberatung und Frau & Arbeit haben immer hilfreiche Tipps zur Bewerbung und zum Wiedereinstieg in petto.

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Carmen Bayer
Carmen Bayer

Autorin

Carmen Bayer

Carmen Bayer, Sprecherin der Salzburger Armutskonferenz, wundert sich oft über gesellschaftliche Entwicklungen und schreibt darüber. Nebenher studiert sie Politikwissenschaften und verbringt ihre freie Zeit bevorzugt mit Büchern, Musik und sehr gerne auch mit gutem Essen. Sprachlos ist sie eher selten.

InfoboxUnsere liebsten Bewerbungs-Tipps

Inhalt anzeigen
  • Karrierebibel.at: Hier findet ihr Mengen an Tipps und Unterlagen.
  • AMS.at: Das Arbeitsmarktservice bietet euch ein eigenes online-Bewerbungstraining an.
  • bic.at: Von der schriftlichen Bewerbung bis hin zum ersten Tag im Job, auf bic.at werdet ihr auf alles vorbereitet.

zuletzt aktualisert im Juli 2024 von BiBer Bildungsberatung

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Bildungsinfo aktuell

InfoboxMusik als Berufsweg – Berufsfelder und Ausbildungswege in Österreich

Inhalt anzeigen

Musik kann viele berufliche Wege eröffnen – auf der Bühne, im Unterricht, im Studio oder im Kulturmanagement. Die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich reichen von Musikuniversitäten über pädagogische Studien bis hin zu technischen oder organisatorischen Ausbildungen.

Musikberufe verlangen neben Talent oft viel Eigeninitiative, Übung und Flexibilität. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Möglichkeiten, kreative Interessen mit pädagogischen, technischen oder organisatorischen Tätigkeiten zu verbinden.

Künstlerische Musikberufe:

Musiker:in / Sänger:in

Musiker:innen arbeiten als Solokünstler:innen, in Bands, Orchestern oder Ensembles. Je nach Stilrichtung sind sie im Bereich Klassik, Jazz, Pop, Rock etc. tätig. Der Weg führt häufig über ein Musikstudium, Konservatorium oder intensive musikalische Praxis.

Musicaldarsteller:in

Musicaldarsteller:innen verbinden Gesang, Tanz und Schauspiel. Die Ausbildung erfolgt meist über spezialisierte Musical- oder Musiktheaterstudiengänge.

Songwriter:in / Komponist:in

Songwriter:innen schreiben Musik und Texte für eigene oder andere Projekte. Es gibt keine geregelte Ausbildung, häufig helfen Studien in Komposition, Musikproduktion oder Sprachkunst.

Dirigent:in

Dirigent:innen leiten Orchester oder Chöre. Voraussetzung sind meist sehr gute musikalische Kenntnisse sowie ein spezialisiertes Dirigierstudium.
 

Pädagogische, soziale und wissenschaftliche Berufe:

Musiklehrer:in

Musiklehrer:innen unterrichten an Schulen und gestalten musikalische Projekte. Die Ausbildung erfolgt über ein Lehramtsstudium mit zwei Unterrichtsfächern.

Instrumental- und Gesangspädagog:in (IGP)

IGP-Absolvent:innen unterrichten an Musikschulen oder privat. Das Studium verbindet künstlerische und pädagogische Inhalte.

Musiktherapeut:in

Musiktherapeut:innen arbeiten im Gesundheits- und Sozialbereich mit Musik als therapeutischem Mittel. Dafür ist ein spezialisiertes Studium in Musiktherapie notwendig.

Musikwissenschaftler:in

Musikwissenschaftler:innen beschäftigen sich mit Musikgeschichte, Theorie und Analyse. Sie arbeiten häufig in Forschung, Kultur oder Medien und haben beispielsweise ein Studium in Musik- oder Musik- und Tanzwissenschaft.

Organisation, Management und Technik:

Musikmanager:in

Musikmanager:innen planen und organisieren die Karriere von Musikerinnen, z. B. Marketing, Auftritte, Tourneen und Vertrags- bzw. Finanzfragen. Eine fixe Ausbildung gibt es nicht; meist führen Studien oder Weiterbildungen in Musik-, Kultur- oder Eventmanagement sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den Beruf.

Musikproduzent:in

Musikproduzent:innen gestalten und betreuen Musikproduktionen im Studio von der Idee bis zur fertigen Aufnahme. Der Einstieg erfolgt über Studien oder Ausbildungen im Bereich Musikproduktion/Tontechnik, ist aber auch für Quereinsteiger:innen möglich.

Veranstaltungstechniker:in

Veranstaltungstechniker:innen kümmern sich um Licht-, Ton- und Bühnentechnik bei Konzerten und Events. Der Beruf kann über eine Lehre oder technische Studiengänge erlernt werden.

Beispiele für Bildungseinrichtungen in Österreich (Auswahl)

Event Engineering

u. A. das Musikum Salzburg https://musikum.at/de/

* Die angeführten Bildungseinrichtungen stellen eine Auswahl dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zur weiteren Recherche empfiehlt sich folgende Seite: https://www.studienplattform.at/

Recherchiert von Laura Eder, BiBer Bildungsberatung, im Mai 2026.