Doppelt hält besser!

Lehre mit Matura hält alle Wege offen

Die Lehre bietet die Möglichkeit, gleich dein eigenes Geld zu verdienen. Allerdings hat auch die Matura ihre Vorteile, um durch einen höheren Bildungsabschluss mehr Möglichkeiten zu haben. In Österreich gibt es daher die perfekte Lösung, diese beiden Ausbildungen zu kombinieren. Dank Förderung durch das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung übrigens komplett kostenlos für Lehrlinge! Alexander Hemetsberger hat sich für diesen Weg entschieden:

Von Daniela Walkner und Michael Schmuck |
Lehre mit Matura - Doppelt hält besser

Weiterentwicklung auf allen Ebenen

Alexander Hemetsberger (22) wollte einen technischen Beruf erlernen und begann nach der Schule als Lehrling bei den ÖBB. Doch ihm war von Anfang an klar, dass er mehr wollte als einen Lehrabschluss. Also entschied er sich, zusätzlich zur Lehre auch die Matura zu machen. Sein Lehrbetrieb war diesbezüglich sehr kooperativ und hat sein Vorhaben aktiv unterstützt. So hat Alexander den Lehrabschluss und die Matura für den Fachbereich Elektrotechnik erworben.

So läuft Lehre mit Matura am BFI Salzburg ab

Die Lehre mit Matura schließt mit der Vollmatura ab und ermöglicht sämtliche Studienwege in Österreich. Die Kosten übernimmt das BMFWF. Das BFI Salzburg bietet an mehr als 10 Standorten im Bundesland Salzburg diese Kurse in unterschiedlichen Modellen an: Traditionell finden die Kurse außerhalb der Arbeitszeit statt, also am Abend oder am Wochenende. Doch immer mehr Arbeitgeber:innen ermöglichen ihren Lehrlingen, Tageskurse zu besuchen, die als Arbeitszeit gerechnet werden.  In der Praxis bedeutet das, dass du einen Tag pro Woche deine Arbeitsstelle gegen einen BFI-Kursraum tauschst. Weiterer Pluspunkt: es wird immer nur ein Fach gleichzeitig belegt und mit der Teilprüfung abgeschlossen. So kannst du dich auf eine Materie konzentrieren!

Das Ergebnis: Am Ende hast du nicht nur einen Lehrabschluss, sondern auch die Matura in der Tasche und du wirst sehen, der Aufwand hat sich gelohnt.

 

Warum eine Lehre mit Matura?

Durch die Matura in Kombination mit einer soliden Ausbildung stehen dir in deiner Branche gute Aufstiegschancen und bessere Gehaltseinstufungen offen. Gleichzeitig ist die Hochschulreife aber auch deine Eintrittskarte für ein späteres Studium oder weitere Ausbildungen. Gleichzeitig lernst du durch die Matura aber auch viel übers Lernen, übers Dranbleiben und übers Verarbeiten und Anwenden von komplexem Wissen.

 

Viele Wege führen zum Traumberuf

Aber jetzt zurück zu Alexander. Im Laufe der Lehrzeit hat sich für Alexander immer mehr herauskristallisiert, dass ihn ein anderer Bereich wesentlich mehr anspricht: die Pflege. Nach einem Besuch eines Info-Abends am BFI entschied er sich für die Ausbildung zum Pflegeassistenten und er überlegt,  sich aufbauend zum Pflegefachassistenten ausbilden zu lassen. Dank Matura steht ihm der Weg sogar zum Bachelor of Science für Gesundheits- und Krankenpflege an der FH Salzburg offen.

Zitat

Ausbildung ist mein ständiger Begleiter auf meinem Weg zu mehr Kompetenzen und zu mehr Selbstbewusstsein. Sie ist sozusagen das Gerüst für den Aufbau meiner Karriereleiter.“

Du überlegst, die Lehre mit Matura zu machen, weißt aber nicht so recht, wie du das angehen sollst? In einer persönlichen Beratung mit den Expert:innen der Bildungsberatung können deine Fragen geklärt werden. Die Info-Abende finden an den vielen Kursorten im Bundesland Salzburg statt. Termine dafür findest du auf der Webseite des BFI Salzburg.

Du schaffst das!

Weitere Infos hier: www.bfi-sbg.at/schulische-abschluesse/lehre-mit-matura

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

Teilen auf:

von Daniela Walkner
Daniela Walkner

Autorin

Daniela Walkner

Daniela Walkner ist im Kommunikationsmanagement des BFI Salzburg für den Online-Auftritt und so einiges darüber hinaus zuständig. Als Neuling in der Bildungsbranche widmet sie sich mit dem kritischen Blick einer studierten Touristikerin Themen und Fragestellungen in der Erwachsenen­bildung.

von Michael Schmuck
Michael Schmuck

Autor

Michael Schmuck

Michael Schmuck hat Kommunikationsdesign studiert und lebt in Salzburg. Er glaubt, dass die Welt umso interessanter wird, je mehr man sich für sie interessiert. Am BFI Salzburg arbeitet er deswegen in der Bildungskommunikation und hilft Menschen aus allen Ecken des Bundeslandes, die eigenen Interessen weiterzuentwickeln und dadurch die nächsten beruflichen Schritte gehen zu können.

InfoboxLehre mit Matura

Inhalt anzeigen

Eine Lehre mit Matura verbessert deine Karrierechancen und es stehen dir danach alle Weiterbildungsmöglichkeiten offen.

Fakten und Infos

  • Jeder Lehrling mit einem aktiven Lehrverhältnis kann diese Chance nutzen
  • Ein Beratungsgespräch vor dem Einstieg unterstützt dich bei deiner Entscheidung.
  • Du wirst begleitet mit Einzel- und Gruppencoaching.
  • Ausbildungsstandorte: Salzburg Stadt, Abtenau, St. Johann im Pongau, Tamsweg und Zell am See, eine Standorterweiterung ist vorgesehen.
  • Kurse und Kursunterlagen sind für alle Lehrlinge kostenlos.
  • Vier Prüfungsgegenstände: Deutsch, Mathematik, Englisch, ein Fachbereich.
  • Dauer der Lehrgänge: Die vier Prüfungsfächer werden als einzelne Lehrgänge angeboten. Jeder Lehrgang dauert ein bis eineinhalb Jahre und wird mit einer Prüfung abgeschlossen.
  • Keine Prüfungsgebühren
  • Bei Abbruch der Vorbereitungslehrgänge ist keine Rückerstattung der Kursgebühren notwendig.
  • Berufsmatura berechtigt wie jede andere Matura zum Studium in Österreich

Hilfreiche Links:

Zuletzt aktualisiert im November 2025 von BiBer Bildungsberatung

InfoboxBildungsberatung in Österreich

Inhalt anzeigen

Kärnten
Auf der Website der Bildungsberatung Kärnten gibt es alle Informationen zum Kärntner Beratungsangebot: bildungsberatung-kaernten.at

Steiermark
Für die Steirer und Steirerinnen gibt es hier alle Beratungstermine nach Bezirken sortiert auf einen Blick: bildungsberatung-stmk.at

Burgenland
Die Bildungsinformation Burgenland hilft bei allen Fragen zur Aus- und Weiterbildung.

Niederösterreich
Deine Bildungsberatung – auch auf Russisch, Ukrainisch, Slowakisch, Polnisch, Englisch, Arabisch, Persisch, Türkisch … - findest du auf der Website: www.bildungsberatung-noe.at

Wien
Die Bildungsberatung in Wien bietet kostenfreie Information und Beratung zu Bildung und Beruf, auch auf Türkisch, BKS, Englisch, Arabisch, Dari/Farsi... Beratung gibt‘s per Telefon und online via Mail, Chat und Video. Das Beratungstelefon ist unter der Gratis-Tel.: 0800 20 79 59 von Mo-Do zwischen 9-12 Uhr erreichbar. Auf der Website bildungsberatung-wien.at kannst du ganz einfach Beratungstermine buchen.

Oberösterreich
Telefonisch für Fragen rund um deine Aus- und Weiterbildungen, Förderungen, … erreichbar unter der Beratungshotline 050/6906 3 von Montag bis Donnerstag 7:30 bis 16:00 Uhr und am Freitag von 7:30 bis 13:30 Uhr. Wenn du einen Termin für eine Video-Bildungsberatung vereinbaren willst, melde dich unter bildungsinfo@akooe.at. Neben der Online-Bildungsberatung findest du das bunte Beratungsangebot in OÖ auch auf https://www.bildungsberatung-ooe.at.

Salzburg
In Salzburg genügt ein Anruf bei der BILDUNGSLINE unter 0800 208 400! Du bekommst telefonische Informationen, wie beispielsweise über den Salzburger Bildungsscheck und Termine für persönliche Beratungen. Das Team der BILDUNGSLINE ist MO – FR von 08.00 – 12.00 oder unter frage@bildungsberatung-salzburg.at kostenfrei für dich zur Stelle. Mehr Infos findest du hier: www.bildungsberatung-salzburg.at. Oder du buchst deinen Termin für eine kostenlose Bildungsberatung ganz einfach unter https://termine.bildungsberatung-salzburg.at 

Tirol
Ein Klick auf die Website www.bildungsberatung-tirol.at und du kannst dir deine Beratungsmöglichkeiten auf deine Frage und deinen Bezirk genau zugeschnitten anzeigen lassen. Weitere Informationen rund um Bildung und Beruf bekommst du von der Bildungsinfo Tirol!

Vorarlberg
Alles, was dein Bildungsherz begehrt, findest du auf den ersten Blick unter www.bildungsberatung-vorarlberg.at Einfach und übersichtlich kommst du so zu deiner Bildungsberatung. 

Für alle Bundesländer gibt es aber auch noch die online Bildungberatung: 
https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=bildungsberatung+online.at

aktualisiert: Dezember 2025

InfoboxFachkräftestipendium

Inhalt anzeigen

Gefördert werden neue Ausbildungen, die zu einer Höherqualifizierung und einem Abschluss in Bereichen führen, in denen ein Mangel an Fachkräften herrscht. Die förderbaren Ausbildungen sind in der Ausbildungsliste des Arbeitsmarktservice zusammengefasst.

Förderbarer Personenkreis

  • Beschäftigungslose
  • Personen, die wegen der geplanten Ausbildung karenziert sind.
  • Vormals selbstständig Erwerbstätige, deren Erwerbstätigkeit ruht.
  • Personen, die in den letzten 15 Jahren mindestens 4 Jahre beschäftigt waren, deren höchste abgeschlossene Ausbildung unter dem Fachhochschul/Hochschulniveau liegt und welche die Aufnahmevoraussetzungen für die in Österreich geplante Ausbildung erfüllen.

Förderbare Ausbildungen

  • Ausbildungen in Branchen, in denen Fachkräfte fehlen: derzeit MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), Gesundheits- und Sozialberufe und das Nachholen von Lehrabschlüssen.
  • Die Ausbildung muss in Österreich stattfinden und ein Abschluss innerhalb von 3 Jahren möglich sein.
  • Die Ausbildung muss mindestens drei Monate dauern und 20 Wochenstunden an Umfang haben.

Dauer der Förderung

  • Das Fachkräftestipendium wird für die Dauer der Teilnahme an einer Ausbildung, maximal für drei Jahre gewährt.

Wie hoch ist die Unterstützung?

  • Die Höhe des Fachkräftestipendiums entspricht mindestens der Höhe des Ausgleichszulagenrichtsatzes. Zusätzlich sind Sie in der Zeit auch kranken-, unfall- und pensionsversichert.

Hilfreiche Links:

Zuletzt aktualisiert am: 11.11.2025 von BiBer Bildungsberatung

InfoboxPflegefachassistenz

Inhalt anzeigen

Dauer: 2 Jahre Vollzeit, teilweise auch berufsbegleitend 3 Jahre
>> Als geprüfte Pflegeassistenz hast du die Möglichkeit, in einem Jahr deinen Abschluss in der Pflegefachassistenz zu erlangen. Diese Weiterbildung / Ausbildung wird vom BFI und von den Salzburger Landeskliniken sowie dem Kardinal Schwarzenberg Klinikum angeboten.

Zielgruppe: Pflegeassistent:nnen mit abgeschlossener Ausbildung oder Berufsumsteiger:innen.

Ausbildungsorte Salzburg:

Ausbildungsorte Niederösterreich:

Einrichtungen Kärnten:

  • Schule für Gesundheits- und Krankenpflege (SGuK), Klagenfurt und Villach, Dauer 2 Jahre
  • Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung (HLPS) – Caritas, Klagenfurt, Dauer 5 Jahre  mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss als PA (Auswahl ob Abschluss als PFA oder DSB-BA im 4. Jahr)
  • Höhere Schule für Sozialbetreuung und Pflege (HLPS) – Diakonie, Villach, Dauer 5 Jahre mit Matura, nach 3 Jahren Abschluss PA

Ausbildungsanbieter in Tirol:

In Innsbruck und Hall findet die Ausbildung über das Ausbildungszentrum West der tirol kliniken (AZW) statt. Auch jedes Bezirkskrankenhaus verfügt über eine Pflegeschule.

Auf dieser Seite der Tiroler Landesregierung sind alle Ausbildungsanbieter verlinkt: Standorte Pflegeausbildung Tirol

Bei Interesse an einer Pflegelehre in Innsbruck und Umgebung wendet man sich am besten an die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) ISD Pflegelehre oder an die tirol kliniken Lehre tirol kliniken bzw. Aktuelle Lehrstellen tirol kliniken.

Außerdem bieten einige Pflegeeinrichtungen in verschiedenen Tiroler Gemeinden Lehrstellen an. Auf dieser Seite findet man einen Überblick über die Pflegeinrichtungen in Tirol: Pflegeheime Tirol


Anbieter in Vorarlberg:

  • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Feldkirch, Dorfstraße 13b, 6800 Feldkirch, 05522/303-5690, kontakt-feldkirch@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
  • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 1, 6900 Bregenz, 05522/303-5696, kontakt-bregenz@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at
  • Pflegeschule Vorarlberg – Lernort Rankweil, Ringstraße 70, 6830 Rankweil, 05522/303-5694, kontakt-rankweil@pflegeschule-vorarlberg.at; www.pflegeschule-vorarlberg.at


Anbieter im Burgenland:

Voraussetzungen:

    • Mindestalter 17 Jahre (Ausnahme: bei Schulen mit integrierter Pflegefachassistenzausbildung wie Multiaugustinum und HLW Zell)
    • erfolgreiche Absolvierung der 10. Schulstufe
    • gesundheitliche und psychosoziale Eignung
    • ausreichend gute Deutschkenntnisse (min. B2)
    • teilweise Besuch der Infoveranstaltung
    • Aufnahmeverfahren

    Aufschulung

    • Abgeschlossene Pflegeassistenzausbildung (ehemals Pflegehilfe) bzw. Sozialbetreuungsschule
    • Gesundheitliche Eignung
    • Vertrauenswürdigkeit und hohe soziale Kompetenz
    • Motivation, Interesse und Lernbereitschaft
    • EDV-Kenntnisse

    Abschluss: Pflegefachassistenz-Diplom

    Weiterbildungsmöglichkeiten: mit einem Vorbereitungslehrgang (BFI) zum verkürzten 2-semestrigen Lehrgang zum/zur akademischen Experten/Expertin und anschließend zum Bachelor of Science in Nursing an der FH Salzburg.

    Hilfreiche Links:

    NEU: Pflegelehre in Salzburg

    Seit Herbst 2024 bieten Einrichtungen im Gesundheits- und Pflegebereich im Bundesland Salzburg die Ausbildung zur Pflegeassistenz und zur Pflegefachassistenz in Form der Lehre (duale Ausbildung) an.

    Dauer

    • Pflegefachassistenz, 4 Jahre

    Voraussetzungen

    • Abschluss der allgemeinen Schulpflicht von 9 Jahren
    • Mindestalter von 15 Jahren
    • Interesse an sozialen Berufen und der Arbeit mit Menschen
    • gesundheitliche und persönliche Eignung (zum Beispiel psychische Belastbarkeit, Empathie)
    • Nachweis der Unbescholtenheit mit einem Strafregisterauszug

    Ausbildungseinrichtungen

    Zuletzt aktualisiert  im April 2026 von BiBer Bildungsberatung;

    ergänzt im April 2026 mit Infos aus den Bundesländern

    InfoboxBildungsline

    Du willst noch mehr Infos?

    Die Bildungsline gibt Antworten

    Neue Bildungswege im Netzwerk Bildungsberatung

    Kostenfreie Informationen & Beratung

    erwachsenenbildung-salzburg.at
    nach oben

    Bildungsinfo aktuell

    InfoboxMusik als Berufsweg – Berufsfelder und Ausbildungswege in Österreich

    Inhalt anzeigen

    Musik kann viele berufliche Wege eröffnen – auf der Bühne, im Unterricht, im Studio oder im Kulturmanagement. Die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich reichen von Musikuniversitäten über pädagogische Studien bis hin zu technischen oder organisatorischen Ausbildungen.

    Musikberufe verlangen neben Talent oft viel Eigeninitiative, Übung und Flexibilität. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Möglichkeiten, kreative Interessen mit pädagogischen, technischen oder organisatorischen Tätigkeiten zu verbinden.

    Künstlerische Musikberufe:

    Musiker:in / Sänger:in

    Musiker:innen arbeiten als Solokünstler:innen, in Bands, Orchestern oder Ensembles. Je nach Stilrichtung sind sie im Bereich Klassik, Jazz, Pop, Rock etc. tätig. Der Weg führt häufig über ein Musikstudium, Konservatorium oder intensive musikalische Praxis.

    Musicaldarsteller:in

    Musicaldarsteller:innen verbinden Gesang, Tanz und Schauspiel. Die Ausbildung erfolgt meist über spezialisierte Musical- oder Musiktheaterstudiengänge.

    Songwriter:in / Komponist:in

    Songwriter:innen schreiben Musik und Texte für eigene oder andere Projekte. Es gibt keine geregelte Ausbildung, häufig helfen Studien in Komposition, Musikproduktion oder Sprachkunst.

    Dirigent:in

    Dirigent:innen leiten Orchester oder Chöre. Voraussetzung sind meist sehr gute musikalische Kenntnisse sowie ein spezialisiertes Dirigierstudium.
     

    Pädagogische, soziale und wissenschaftliche Berufe:

    Musiklehrer:in

    Musiklehrer:innen unterrichten an Schulen und gestalten musikalische Projekte. Die Ausbildung erfolgt über ein Lehramtsstudium mit zwei Unterrichtsfächern.

    Instrumental- und Gesangspädagog:in (IGP)

    IGP-Absolvent:innen unterrichten an Musikschulen oder privat. Das Studium verbindet künstlerische und pädagogische Inhalte.

    Musiktherapeut:in

    Musiktherapeut:innen arbeiten im Gesundheits- und Sozialbereich mit Musik als therapeutischem Mittel. Dafür ist ein spezialisiertes Studium in Musiktherapie notwendig.

    Musikwissenschaftler:in

    Musikwissenschaftler:innen beschäftigen sich mit Musikgeschichte, Theorie und Analyse. Sie arbeiten häufig in Forschung, Kultur oder Medien und haben beispielsweise ein Studium in Musik- oder Musik- und Tanzwissenschaft.

    Organisation, Management und Technik:

    Musikmanager:in

    Musikmanager:innen planen und organisieren die Karriere von Musikerinnen, z. B. Marketing, Auftritte, Tourneen und Vertrags- bzw. Finanzfragen. Eine fixe Ausbildung gibt es nicht; meist führen Studien oder Weiterbildungen in Musik-, Kultur- oder Eventmanagement sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den Beruf.

    Musikproduzent:in

    Musikproduzent:innen gestalten und betreuen Musikproduktionen im Studio von der Idee bis zur fertigen Aufnahme. Der Einstieg erfolgt über Studien oder Ausbildungen im Bereich Musikproduktion/Tontechnik, ist aber auch für Quereinsteiger:innen möglich.

    Veranstaltungstechniker:in

    Veranstaltungstechniker:innen kümmern sich um Licht-, Ton- und Bühnentechnik bei Konzerten und Events. Der Beruf kann über eine Lehre oder technische Studiengänge erlernt werden.

    Beispiele für Bildungseinrichtungen in Österreich (Auswahl)

    Event Engineering

    u. A. das Musikum Salzburg https://musikum.at/de/

    * Die angeführten Bildungseinrichtungen stellen eine Auswahl dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zur weiteren Recherche empfiehlt sich folgende Seite: https://www.studienplattform.at/

    Recherchiert von Laura Eder, BiBer Bildungsberatung, im Mai 2026.