Leben in einer bunten Gesellschaft

Was macht Vielfalt mit einer Gesellschaft und was können wir davon lernen?

Dich erwarten keine  Musterlösungen aber neue Blickwinkel, anregende Gedanken und Lust auf Neues. 

Von Christina Repolust |
blog iStock battle182royal

Buchtipp

Ich und die Anderen. Wie die neue Pluralisierung uns alle verändert.

von Isolde Charim

Die anderen sind einfach da: Manche seit fünfzig, andere seit zehn Jahren, manche erst seit 2015. Mehrsprachigkeit, unterschiedliche Kulturen, Hautfarben und Religionen stehen für Vielfalt, eine Vielfalt, die oft auch überfordert.

„Wir leben in einer pluralisierten Gesellschaft. Das ist nicht nur ein relativ neues Faktum. Das ist auch ein unhintergehbares Faktum: Es gibt keinen Weg zurück in eine nicht-pluralisierte, in eine homogene Gesellschaft.“ (S. 11) 

Die Philosophin und freie Publizistin skizziert mit zahlreichen Beispielen Wert und Auswüchse der political correctness und macht deutlich, dass Pluralismus nicht als Ansammlung unterschiedlicher Kulturen und Religionen zu verstehen sei. 

„Es ist nicht einfach eine Addition, wo etwas Neues zu einem Bestehenden hinzukommt. Pluralisierung ist kein äußerliches Verhältnis. Ob man will oder nicht: Sie verändert alle – alte Einheimische und neue.“ (S. 214) 

Sieben Kapitel lang wartet man umsonst auf Rezepte, bekommt dafür aber Einsicht, Unsicherheit und Lust, die eigene Identität zu hinterfragen.

Verlag

Wien: Zsolnay 2018

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Christina Repolust
Christina Repolust

Autorin

Christina Repolust

Liest gern und viel, fotografiert ebenfalls gern und derzeit zu wenig. Hätte sie nicht mit 17 die richtigen Menschen getroffen und wäre sie nicht widerständig, hätte sie nicht nach der Handels­schule noch drei Jahre die Handels­akademie besucht und schon gar nicht gewagt, Germantistik und Publizistik in Salzburg zu studieren. "Ich weiß, woher ich komme und das ich einen weiten Weg hinter mir habe. Deshalb setze ich auf Bildung, Bestärkung junger Menschen, Reich und Schön interessiert mich so ganz und gar nicht!"

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InfoboxBerufsreifeprüfung - BRP

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Die Berufsreife ist in Österreich eine mögliche Variante, um zu einem uneingeschränkten Hochschulzugang zu kommen. Mit einem beruflichen Abschluss (Lehre, Schule etc.) kann nach der Absolvierung von 4 Prüfungen (Mathematik, Deutsch, Englisch und einem berufsbezogenen Fachbereich) die Berufsmatura erreicht werden.

Voraussetzungen:

  • Abschluss einer Lehre, 3jährigen Fachschule oder ähnlichen Berufsausbildungen
  • Beginn nicht vor dem 17. Geburtstag; die letzte Prüfung nicht vor dem 19. Geburtstag.

Gut zu wissen...

  • In Deutschland wird die BRP nicht als Maturaersatz anerkannt und man kann somit dort nicht zu studieren beginnen. (Einzelfallprüfung mit gewünschter Hochschule)
  • Angeboten werden Vorbereitungslehrgänge in anerkannten Erwachsenenbildungseinrichtungen (BFI, VHS, WIFI, Abendgymnasium, Maturaschule Roland, Humboldt).
  • Die Lehre mit Matura ist eine angepasste Form der BRP, wo die Vorbereitungskurse gleichzeitig mit der Lehrausbildung absolviert werden. Für Lehrlinge ist diese Variante kostenlos (bis 5 Jahre ab Beginn des ersten Vorbereitungslehrgangs) 

Dauer:

  • ab 4 Semester (je nach persönlichen Möglichkeiten und Institution)
  • Abendgymnasium: 5 Semester

Hilfreiche Links:

Zuletzt aktualisiert im Jänner 2026 von BiBer Bildungsberatung