Wie gründe ich ein Unternehmen?

Was ist vor der Gründung zu beachten, wann lohnt sich ein Investment und wo gibt’s Unterstützung?

Salzburgs Unternehmer_innen plauderten aus dem Nähkästchen und wir haben zugehört. Ihre Tipps zum Thema Selbstständig machen sind hier zusammengefasst:

Von Carmen Bayer |
2017 Almuni

Während die Kolleg_innen der BiBer Bildungsberatung und Frau & Arbeit am gemeinsamen Messestand eure Fragen beantwortet haben, hatte unsere Redakteurin das Glück, beim AlumniFORUM den Tipps und Erfahrungen von erfolgreichen Universität Salzburg Abgänger_innen rund um Unternehmensgründung zu lauschen.

Mit dabei waren:Philipp Breuss-Schneeweis (Wikitude GmbH), Caroline Oblasser (edition riedenburg Verlag) Dorly Holzer-Harringer (Almendo Technologies GmbH) und Alina Legoydo (Incubator Manager Startup Salzburg).

Vor der Gründung:

  • Werde Expert_in auf deinem Gebiet.
  • Suche dir Unterstützung: An StartUp Salzburg sollte besonders für Salzburger Neugründer_innen kein Weg vorbei führen.
  • Zweifel sind natürlich! Mache dir das klar und lasse dir Zeit. Schau dir mal die StartUp Szene an, sprich mit andern Gründer_innen – Lauf dich erst mal warm bevor du mit dem Sprint beginnst.
  • Lass dich nicht von deinem Alter aufhalten. DIE Idee schon als Student_in? Gehe das Risiko ein, denn gerade als junger Mensch hast du es, finanziell gesehen, leichter ein Risiko einzugehen – noch zu Hause wohnhaft, keine Kinder …
  • „Wenn du spürst die Zeit ist reif, dann gründe!“ Caroline Oblasser

Das Investment:

Wann es Vernünftig ist und wann du lieber die Finger davon lassen solltest.

  • Stell dir die Frage: Ist dieses Geld tatsächlich xy Anteile meiner Firma wert?
  • Lerne, deine Idee zu präsentieren.
    Links: Storytelling für Startups // Elevator Pitch Beispiel
  • Teile dir das Kapital ein – baue keine Geschäftsstrukturen auf, die du nicht langfristig finanzieren kannst.
    Opa-Regel nennen das Eva und Matthias von 'Fräulein Flora' - Hier gehts zum Text!
  • Crowdfunding: Die unkomplizierte Alternative, ohne Firmenanteile zu verlieren.
  • Ganz allgemein: Habe vor der Gründung einen finanziellen Polster – Mietfrei in der Kinderstube wohnen, Erspartes …

StartUp Salzburg hat zum Thema einen Blog Beitrag für euch: "Das große Rennen ums Geld"

Ich bin - ich kann:

Wir sind alle verschieden – eh klar, aber welche Eigenschaften sind für Gründer_innen von Vorteil?

  • Selbstvertrauen.
  • Durchhaltevermögen – Hinfallen, aufstehen, weitermachen.
  • Realismus.
  • Bescheidenheit.

Mentor_innen?

Ein_e Mentor_in kann/sollte dein Vorbild, Ratgeber_in, Trainer_in, Kritiker_in und Förderer_in sein. Ob es sich hierbei um professionelle Mentor_innen (mentorme) oder um Vertraute von dir handelt ist nebensächlich. Für Dorly Holzer-Harringer und Caroline Oblasser sind ihre Ehemänner in der Rolle der Coaches, Ratgeber und Mutmacher. Philipp Breuss-Schneeweis sieht in den Betreuer_innen von Gründerprogrammen die verlässlichsten Vertrauenspersonen und Alina Legoydo lässt sich von den Ideen und Wissen des Gründers der Marke Teekanne, Günter Faltin, leiten. Dieser ist am 14.11.2017 im Rahmen des StartUp Talks in Salzburg zu Gast – Anmeldung & Infos findest du hier: StartUp Salzburg/Termine

Christine Bauer-Grechenig von der BiBer Bildungsberatung & Isolde Bertram von Frau&Arbeit für euch vor Ort!

Das Netzwerk Bildungsberatung war gemeinsam mit seinen Parter_innen: AMS, Arbeiterkammer, BiBer Bildungsberatung, Frau & Arbeit und dem WKS Talente-Check beim Karriereforum der Salzburger Nachrichten vertreten.

CC BY

Dieser Text ist unter CC BY 4.0 International lizenziert.

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von Carmen Bayer
Carmen Bayer

Autorin

Carmen Bayer

Carmen Bayer, Sprecherin der Salzburger Armutskonferenz, wundert sich oft über gesellschaftliche Entwicklungen und schreibt darüber. Nebenher studiert sie Politikwissenschaften und verbringt ihre freie Zeit bevorzugt mit Büchern, Musik und sehr gerne auch mit gutem Essen. Sprachlos ist sie eher selten.

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Bildungsinfo aktuell

InfoboxMusik als Berufsweg – Berufsfelder und Ausbildungswege in Österreich

Inhalt anzeigen

Musik kann viele berufliche Wege eröffnen – auf der Bühne, im Unterricht, im Studio oder im Kulturmanagement. Die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich reichen von Musikuniversitäten über pädagogische Studien bis hin zu technischen oder organisatorischen Ausbildungen.

Musikberufe verlangen neben Talent oft viel Eigeninitiative, Übung und Flexibilität. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Möglichkeiten, kreative Interessen mit pädagogischen, technischen oder organisatorischen Tätigkeiten zu verbinden.

Künstlerische Musikberufe:

Musiker:in / Sänger:in

Musiker:innen arbeiten als Solokünstler:innen, in Bands, Orchestern oder Ensembles. Je nach Stilrichtung sind sie im Bereich Klassik, Jazz, Pop, Rock etc. tätig. Der Weg führt häufig über ein Musikstudium, Konservatorium oder intensive musikalische Praxis.

Musicaldarsteller:in

Musicaldarsteller:innen verbinden Gesang, Tanz und Schauspiel. Die Ausbildung erfolgt meist über spezialisierte Musical- oder Musiktheaterstudiengänge.

Songwriter:in / Komponist:in

Songwriter:innen schreiben Musik und Texte für eigene oder andere Projekte. Es gibt keine geregelte Ausbildung, häufig helfen Studien in Komposition, Musikproduktion oder Sprachkunst.

Dirigent:in

Dirigent:innen leiten Orchester oder Chöre. Voraussetzung sind meist sehr gute musikalische Kenntnisse sowie ein spezialisiertes Dirigierstudium.
 

Pädagogische, soziale und wissenschaftliche Berufe:

Musiklehrer:in

Musiklehrer:innen unterrichten an Schulen und gestalten musikalische Projekte. Die Ausbildung erfolgt über ein Lehramtsstudium mit zwei Unterrichtsfächern.

Instrumental- und Gesangspädagog:in (IGP)

IGP-Absolvent:innen unterrichten an Musikschulen oder privat. Das Studium verbindet künstlerische und pädagogische Inhalte.

Musiktherapeut:in

Musiktherapeut:innen arbeiten im Gesundheits- und Sozialbereich mit Musik als therapeutischem Mittel. Dafür ist ein spezialisiertes Studium in Musiktherapie notwendig.

Musikwissenschaftler:in

Musikwissenschaftler:innen beschäftigen sich mit Musikgeschichte, Theorie und Analyse. Sie arbeiten häufig in Forschung, Kultur oder Medien und haben beispielsweise ein Studium in Musik- oder Musik- und Tanzwissenschaft.

Organisation, Management und Technik:

Musikmanager:in

Musikmanager:innen planen und organisieren die Karriere von Musikerinnen, z. B. Marketing, Auftritte, Tourneen und Vertrags- bzw. Finanzfragen. Eine fixe Ausbildung gibt es nicht; meist führen Studien oder Weiterbildungen in Musik-, Kultur- oder Eventmanagement sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den Beruf.

Musikproduzent:in

Musikproduzent:innen gestalten und betreuen Musikproduktionen im Studio von der Idee bis zur fertigen Aufnahme. Der Einstieg erfolgt über Studien oder Ausbildungen im Bereich Musikproduktion/Tontechnik, ist aber auch für Quereinsteiger:innen möglich.

Veranstaltungstechniker:in

Veranstaltungstechniker:innen kümmern sich um Licht-, Ton- und Bühnentechnik bei Konzerten und Events. Der Beruf kann über eine Lehre oder technische Studiengänge erlernt werden.

Beispiele für Bildungseinrichtungen in Österreich (Auswahl)

Event Engineering

u. A. das Musikum Salzburg https://musikum.at/de/

* Die angeführten Bildungseinrichtungen stellen eine Auswahl dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zur weiteren Recherche empfiehlt sich folgende Seite: https://www.studienplattform.at/

Recherchiert von Laura Eder, BiBer Bildungsberatung, im Mai 2026.