Probleme lösen – aber richtig!

Unser Buchtipp zeigt dir, wie du deine Probleme kreativ und humorvoll lösen kannst.

Uralte Geschichten aus der jüdischen Weisheitstradition verbunden mit Humor und Kreativität helfen dir, das Unmögliche möglich zu machen!

Von Beate Höfels-Stiegernigg |
iStock tiero kreativeLoesungen

Buchtipp

Der Rabbi hat immer Recht – Die Kunst Probleme zu Lösen

von Nilton Bonder

Der englische Originaltitel heißt: „Yiddische Kop. Creative Problem Solving in Jewish Learning, Lore and Humor“ und beschreibt den Inhalt des Buches sehr gut. Rabbi Nilton Bonder legt Erfahrungen und Strategien dar, die in der jüdischen Kultur und jahrhundelangen Lebensweise tief verwurzelt sind. Er nennt die Fähigkeit, eingefahrene Denkmuster aufzubrechen und zu verlassen und in scheinbar ausweglosen Situationen neue, völlig unkonventionelle Lösungswege zu finden, den jiddischen Kopp. Seine Ausführungen verwebt Rabbi Bonder mit uralten Geschichten aus der jüdischen Weisheitstradition.

Persönlicher Eindruck

Ein interessantes Buch zum Thema kreatives Denken, das nicht den Anspruch erhebt, ein Ratgeber-Buch zu sein und in sich bereits einen kreativen Ansatz trägt. Rabbi Nilton Bonder teilt die Welt in vier Bereiche:

  1. die Welt in der Erkennbares erkennbar ist,
  2. die Welt, in der Erkennbares verborgen ist, 
  3. die Welt in der Verborgenes erkennbar wird und
  4. die Welt, in der Verborgenes verborgen bleibt.

Sucht man eine Problemlösung, ist es wichtig zu erkennen, in welcher Welt man sich bewegt. Je nach dem erschließen sich andere Lösungsmöglichkeiten. Diesen philosophischen Ansatz setzt der Autor in Verbindung zu jüdischen Anekdoten und Sprichwörtern und schafft dadurch einen ganz neuen Zugang einerseits zu diesen Geschichten und andererseits zu seiner Erklärung, wie kreative Lösungsfindung möglich wird.

Wem empfehle ich das Buch:
Allen, die sich für Weisheitsgeschichten und Hintergründe der traditionellen jüdischen Denkweise interessieren, oder die ein Buch über unkonventionelle Problemlösungen suchen, ohne einen Ratgeber lesen zu wollen.

Verlag

Erschienen im Carl-Auer Verlag, 2014

Zusätzliche Infos

Diesen Buchtipp findest du auch in der BiBer Bibliothek!

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von Beate Höfels-Stiegernigg

Autorin

Beate Höfels-Stiegernigg

Die Liebe zur Arbeit mit Menschen, meine Begeisterung für Bücher und die Überzeugung, dass wir gemeinsam unsere Zukunft zum Guten gestalten können, haben mich zur Bildungs- und Berufs­beraterin und Bibliothekarin gemacht.
www.biber-salzburg.at

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Bildungsinfo aktuell

InfoboxMusik als Berufsweg – Berufsfelder und Ausbildungswege in Österreich

Inhalt anzeigen

Musik kann viele berufliche Wege eröffnen – auf der Bühne, im Unterricht, im Studio oder im Kulturmanagement. Die Ausbildungsmöglichkeiten in Österreich reichen von Musikuniversitäten über pädagogische Studien bis hin zu technischen oder organisatorischen Ausbildungen.

Musikberufe verlangen neben Talent oft viel Eigeninitiative, Übung und Flexibilität. Gleichzeitig bieten sie vielfältige Möglichkeiten, kreative Interessen mit pädagogischen, technischen oder organisatorischen Tätigkeiten zu verbinden.

Künstlerische Musikberufe:

Musiker:in / Sänger:in

Musiker:innen arbeiten als Solokünstler:innen, in Bands, Orchestern oder Ensembles. Je nach Stilrichtung sind sie im Bereich Klassik, Jazz, Pop, Rock etc. tätig. Der Weg führt häufig über ein Musikstudium, Konservatorium oder intensive musikalische Praxis.

Musicaldarsteller:in

Musicaldarsteller:innen verbinden Gesang, Tanz und Schauspiel. Die Ausbildung erfolgt meist über spezialisierte Musical- oder Musiktheaterstudiengänge.

Songwriter:in / Komponist:in

Songwriter:innen schreiben Musik und Texte für eigene oder andere Projekte. Es gibt keine geregelte Ausbildung, häufig helfen Studien in Komposition, Musikproduktion oder Sprachkunst.

Dirigent:in

Dirigent:innen leiten Orchester oder Chöre. Voraussetzung sind meist sehr gute musikalische Kenntnisse sowie ein spezialisiertes Dirigierstudium.
 

Pädagogische, soziale und wissenschaftliche Berufe:

Musiklehrer:in

Musiklehrer:innen unterrichten an Schulen und gestalten musikalische Projekte. Die Ausbildung erfolgt über ein Lehramtsstudium mit zwei Unterrichtsfächern.

Instrumental- und Gesangspädagog:in (IGP)

IGP-Absolvent:innen unterrichten an Musikschulen oder privat. Das Studium verbindet künstlerische und pädagogische Inhalte.

Musiktherapeut:in

Musiktherapeut:innen arbeiten im Gesundheits- und Sozialbereich mit Musik als therapeutischem Mittel. Dafür ist ein spezialisiertes Studium in Musiktherapie notwendig.

Musikwissenschaftler:in

Musikwissenschaftler:innen beschäftigen sich mit Musikgeschichte, Theorie und Analyse. Sie arbeiten häufig in Forschung, Kultur oder Medien und haben beispielsweise ein Studium in Musik- oder Musik- und Tanzwissenschaft.

Organisation, Management und Technik:

Musikmanager:in

Musikmanager:innen planen und organisieren die Karriere von Musikerinnen, z. B. Marketing, Auftritte, Tourneen und Vertrags- bzw. Finanzfragen. Eine fixe Ausbildung gibt es nicht; meist führen Studien oder Weiterbildungen in Musik-, Kultur- oder Eventmanagement sowie betriebswirtschaftliche Kenntnisse in den Beruf.

Musikproduzent:in

Musikproduzent:innen gestalten und betreuen Musikproduktionen im Studio von der Idee bis zur fertigen Aufnahme. Der Einstieg erfolgt über Studien oder Ausbildungen im Bereich Musikproduktion/Tontechnik, ist aber auch für Quereinsteiger:innen möglich.

Veranstaltungstechniker:in

Veranstaltungstechniker:innen kümmern sich um Licht-, Ton- und Bühnentechnik bei Konzerten und Events. Der Beruf kann über eine Lehre oder technische Studiengänge erlernt werden.

Beispiele für Bildungseinrichtungen in Österreich (Auswahl)

Event Engineering

u. A. das Musikum Salzburg https://musikum.at/de/

* Die angeführten Bildungseinrichtungen stellen eine Auswahl dar und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Zur weiteren Recherche empfiehlt sich folgende Seite: https://www.studienplattform.at/

Recherchiert von Laura Eder, BiBer Bildungsberatung, im Mai 2026.